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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Das Mittelschloss Winterstein.

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denen darzu gehörigen Scheuren, Ställen und Gärten sowohl derBaumgarten als Grabgärtlein v Waydhoff darbey, darzu auch vomHohen Hausse zu Winter stein den übern Saal mit der Stubenv Kammern daran, die kleine sogenaunde Susannen-Kammer an derPein-Kammer vnd der unterste Boden doruf.

Darbei zu gedenken, dass das newe Scheunchen, so der FrawMutter gebawet worden denen beiden theilen B und C zugetheiltworden, sich derselben ihrer Kothdurfft jedoch nach der Mutter Todtzu gebrauchen vnd habens sie es auch uf gleiche Kosten in bawlichenWesen zu erhalten.

Der hohe Thurm oder sogenannte viereckete thurm soviel darvonhieher gehöret, wie auch das antheil am käulichten Thurm soll insge-samt allen 3 Brüdern zugleich verbleiben, haben auch dieselben insge-samt im bawlichen wesen zu erhalten, darzu sindt die ausstehendeLehngelder deputirt worden, und soll solch Lit. A eintreiben vnddarvon bawen lassen, hernach berechnen.Es waren danach also im Mittelschlosse, welches den Raum zwi-schen dem noch vorhandenen grossen viereckigen Thurme, welcher demMittel- und Y'ordergute gemeinschaftlich blieb, und dem runden Thurmeam Überschlosse (wahrscheinlich an der Westseite desselben belegen) ein-nahm, drei Haupt-Gebäude das Vorderhaus (w r ohl zwischen dem jetzigenHause des Oberguts und dem viereckigen Thurme belegen), an welchessich der Breter-Saal (der beim Unterschlosse genannte Tanzboden?) an-sehloss, ferner das Hinterhaus (wohl nach Westen zu belegen), in wel-chem das Backhaus befindlich war, und endlich das hohe Haus, welchesmit zwei Stockwerken und doppeltem Boden wahrscheinlich von Westennach Osten an den viereckigen Thurm lehnte, und worin die beiden nachSonneborn gewiesenen Brüder ihren Sitz im Stammhause behielten.Die Mutter der Theilenden, Frau Veronica v. Wangenheim geborenevon Wangenheim, hatte bisher hier in Wintersteim als ihrem Wit-wensitze gehaust, und blieb bis zu ihrem 1685 erfolgten Tode bei ihremjüngsten Sohne Bernhard Heinrich sitzen, welcher das Loos A gezo-gen hatte. Friedrich Jobst war 1692 unverheirathet im Duell geblie-ben, und Bernhard Heinrich, der nach der Mutter Tode 1686 sich mitAnna Christine Catharina von Heineck vermählt hatte, starb 1719mit seiner Gattin ohne männliche Descendenz. Er hat still in Winter-stein gelebt, und sich dort durch den besonders von ihm eifrig betriebe-nen Bau der 1704 anstatt der eingegangenen älteren Kirche erbautenneuen Dorfkirche, in welcher er und seine Gemahlin ihre letzte Ruhestättefanden, ein bleibendes Denkmal gesetzt. Seines Bruders Hans Rein-hard (geb. 1644, gestorben 1701) Söhne Adam Adolph (geboren 1679,kinderlos gestorben 1744) und Bernhard Christoph (geb. 1683, ge-

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