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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Lohe, Storkslohe und Steingraben.

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werden muss, dass dieselbe auch damals schon zur Bebauung gegen Zinsausgethan gewesen ist.

Die Wüstung Lo oder der Lohberg scheint dagegen nicht zur Be-bauung verwendet, sondern der Hauptsache nach als Laite zur Schaftrifftbenutzt zu sein, und wurde bei den späteren in der Familie vorgekomme-nen Theilungen und Auseinandersetzungen, zunächst Hans dem Jüngernund 1540 bei der Theilung zwischen dessen Söhnen Lutz und Frie-drich nach Anfall der Erbschaft ihres Bruders Erasmus Friedrichdamals dem Aeltern ausschliesslich zugetheilt, woher die bis zur Wan-genheimer Separation bestandene ausschliessliche Berechtigung des Schie-ferschlosses zu Wangen heim zur Weide für 200 Stück Hammel amLohberg wohl ohne Zweifel ihren Ursprung genommen haben dürfte.

Die Wüstungen Storcksloh und Steingraben lagen dagegen aufder andern nördlichen Seite des Wangenheimer Sees, und nahmen wohldas obere Plateau dieses Höhenzuges zwischen Tungeda, Grumbach,Wiegleben und Wangenheim ein, wo wir in der Wangenheimer Flurdie Ortsbezeichnungauf dem Storch",Storchfeld",Storchberg" undSteingraben" noch gegenwärtig im Gebrauch finden.

Diese sämmtlichen Wüstungen waren ursprünglich wohl beiden Stäm-men als Zubehörungen des Schlosses Wangenheim gemeinschaftlich ge-wesen, aber dass der Stamm Wangenheim, wie aus dem Vertrage von1359 hervorgeht, seinen Antheil daran damals schon an die von Ebele-ben wiederkäuflich versetzt gehabt, und von diesen wieder eingelöst hatte,lässt voraussetzen, dass zwischen beiden Stämmen damals schon eine lo-cale Scheidung ihrer Antheile eingetreten war.

Wolff Veit von Wangenheim führt in seinem Hausbuche unterseinen Besitzungen zu Wangenheim (welche das gesammte Besitzthumdes II. Viertels begriffen), nachdem er vorher seinen Ansitz im Schlosse,Brauhaus, Vorwerk, Gärten und sonstigen Besitz im Dorfe, seine Wiesenund seine Länderei in allen drei Feldern, wie sie 1555 im Gebrauch ge-wesen, beschrieben hat, seinen Antheil am Steingraben so auf:Verzeichnis des wüsten Landes am Steingraben:Item am Steingraben Nach Wigelebenn habe ich xxiiii agker ahneinem stucke.

Item xii agker am Steingraben vff den Dihrgarthenn.Diese xxxvj agker zu häufte hab ich Albrechten Schenken won-hafftigk zu Wigelebenn vmb ein Jerlichen Zinss zcwelff Jar langkverlassenn. Darvon soll ehr mihr Jerlich zehenn goter malder haffernngebenn vnd vff Martini dieselbigen gegen Wangenheim wol gefegetvnd reine füren vnnd- zumessen Vnd darnach vsgangk der zcwelffJahren Ich das landt widder verlassen wolte Sali es ihm für einenandern gelassennwerdenn Darumb das ehrs getunget vnd zur bes-

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