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111. Buch. I. Abtheilung.
auf mit einem höhern Stockwergk durch des lieben Gottes Gnadeauf und ausgebaut, item die Küche hinter dem Kitterhause mit etli-chen bequemen Cammern zur Haushaltung, das Brau- und Maltzhatissamt allen zugehörigen item das Waschhauss mit 2 Cammern itemdie Schaff-Scheure sowohl ein Itauss zur Wohnung des Schäffers allesvon grund auf neuerbauet, das Vorwerck darinnen dess HoffmeyersWohnung sampt vielen Pferdt- und Viehställen mit etlichen lOOiZiegeln von neuen decken lassen. Nichts weniger habe ich auch (ineue Wohnhausser vor die Unterthanen vfrichten und aufbauen, wieauch andere wüste Hausser wieder repariren und zu rechte machenlassen, damit ich wieder etliche Unterthanen bekommen und die Wü-stung mit der Länderey mit grosser Mühe und Vnkosten theils wie-der in Besserung gebracht, und also 12 Jahr bis zu dem von demlieben Gott verliehnen Frieden crepiren müssen."
Nach Hans Ludwigs Ableben am 9. Januar 1(584 theilten sichseine Söhne Hartmann L ud wig, fürstlich Braunschweig-LüneburgscherOberforst- und Jägermeister, und Hans Bernhard, fürstlich S. Haupt-mann , welche mit Ausschluss ihres blödsinnigen Bruders des CornetsErnst testamentarisch zu Universal-Erben im allodio eingesetzt waren,dergestalt, dass Hartmann Ludwig Sonneborn mit 2/ 3 der dazugehö-rigen Lehnspertinentien, Hans Bernhard dagegen das vom Vater inFischbach erbaute und hauptsächlich bewohnte Gut mit der Langen-hainer Schäferei übernahm, und das '/3 der Lehnspertinentien von Son-neborn, welches auf den blödsinnigen Ernst gefallen war, von dessenCuratel verwaltet wurde, bis dasselbe nach des Curanden Tod wiederau Hartmann Ludwig und den Sohn seines Bruders tiel, welcherHans Ludwig hiess, und 1747 starb, wodurch auch Fisch bach wiederan Hartmann Ludwigs Descendeuz kam, und Sonneborn wiedervereinigt wurde. Hartmann L udwig (geb. 29. Septbr. 1638, gestorbenim Lecbr. 1718) hinterliess 6 Söhne, von welchen der fünfte PhilippWerner Sonneborn übernahm, nach dessen 1753 ohne männliche Des-cendenz erfolgtem Tode der sechste Bruder Georg August (geb. den9. November 1706, gestorben 24. September 1780), später Königl. Han-noverscher General der Infantrie, im Uesitz von Sonneborn folgte, wel-cher es seinem Sohne Georg Wilhelm Philipp (geb. 27. November1735, gestorben 1. August 1799) hinterliess. Da dieser ohne Descendenzverstarb, folgte ihm als nächst berufener Agnat seines Oheims AugustWilhelm auf Wake zweiter Sohn der Hannoversche Generalmajor Au-gust Christoph (geb. 23. März 1741, gestorben 26. Juni 1830), wel-chem, da auch er keinen Sohn hatte, sein Neffe der nachherige GrafGeorg Christian August Ernst Ludwig (geb. den 17.August 1780,gestorben 21. October 1851) folgte, nach dessen Tode Sonneborn an