Sonneborn und Nordhofen.
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die vom Oberforst- und Jägermeister Georg stammende Linie fiel, undFreiherr Victor Friedrich Wilhelm August (geb. 14. Decbr. 1821)Besitzer des s. g. gelben Schlosses Sonneborn wurde.
Bernhard Christoph, Melchior des Jüngern Sohn, auf demMittelschlosse Winterstein hatte also, wie wir oben gesehen, durchdie Theilung mit seinem Oheim Christoph im Jahre 1632 zu seinemAntheile der Sonneborner Güter (V4) das Hintervorwerk und das Vor-werk bei der Schenke erhalten, welches letztere als Witwensitz für HansDavids hinterlassene Witwe bestimmt war, von ihr aber nicht lange be-wohnt wurde, da sie sich 1625 mit Friedrieh Ludwig vom I. Viertelwiedervermählte. Bernhard Christoph starb als fürstl. SächsischerJägermeister 1657 zu Winterstein und wurde zu Sonneborn begra-ben. Die Güter blieben, so lange noch einer der Söhne minderjährig war,ungetheilt unter der Verwaltung der Mutter Veronica geb. v. Wan-genheim, Hans Reinhardts vom I. Viertel Tochter (geb. 1609, gest.30. März 1685). Am 25. December 1673 machten die drei noch leben-den Brüder Hans Reinhardt (geb. 1644, gestorben 22. April 1701),Friedrich Jobst (geb. 1649, gestorben 5. Februar 1692) und Bern-hardt Heinrich (geb. 1652, gestorben 22. Juli 1719) drei Erbportionen,von welchen die erste Portion das Vorder- und Hinterhaus des Mittel-schlosses Winterstein ausmachten, jedoch mit Ausschluss des 4eckigenhohen Thurmes, welcher gemeinschaftlich bleiben sollte, und des hohenHauses, welches den beiden anderen Portionen beigelegt wurde. Diezweite Portion sollte das Vorwerk bei der Schenke zu Sonneborn (dasjetzt s. g. Vordergut) und im Hohen Hause zu Winterstein die untereSaalstube, Saal und Kammer dabei, die Pein-Cammer und den oberstenBoden darüber begreifen, und zur dritten Portion wurde das Hintere Vor-werk oder der Schafhof zu Sonneborn (jetzt sogenannte Hintergut)sammt Gärten und Weidhof, und vom Hohen Hause zu Wintersteinder obere Saal mit der Stube und Cammer daran, die kleine sogenannteSusanneu-Cammer an der Pein-Cammer, und der untere Boden darübergeschlagen. Da es bei dem Vordergute an einem Garten beim Hausefehlte, so sollten von den daneben gelegenen 5 wüsten Baustellen diedrei sich am besten eignenden zum Garten aptirt, die beiden anderenaber der dritten Portion beigelegt werden. Da es aber bei dieser drittenPortion auch an einem bequemen Wohnhause fehlte, so wurden zur Her-richtung des nöthigen Wohnhauses und einiger Ställe 245 Thaler 16 gr.und 300 Mtl., sowie das gesainmte nothige Bauholz und die Bretter imVoraus gegeben.
Der jüngste Bruder Bernhard Heinrich wählte die erste, Frie-drich Jobst die zweite Portion, und so blieb für den ältesten BruderHans Rein hardt das Hintergut übrig, welches er sofort baulich in
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