Sonneborn und Nordhofen.
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Brüheim, der jüngere das Sehieferschloss Sonneborn erhielt. Vonihm ging dieses Gut auf seinen einzigen Sohn Friedrich B er nhar dt (geb. 3.Aug. 1727, gest. 2G. Decbr. 1804) und dessen einzigen Sohn Adam CarlFriedrich (geb. 27. Decbr. 1770, gest. 19. Febr. 1846) über, und haben bei derletzten Auseinandersetzung zwischen dessen nachgelassenen Söhnen undEnkeln vor einigen Jahren die Söhne seines ältesten Sohns, des im Jahre[860 verstorbenen Präsidenten Ernst und des im Jahre 1855 verstorbe-nen zweiten Sohns des Cainmerherrn Gustav Udo, nämlich der Forst-meister Alexander von W a n g e n h e i in mit seinem kranken BruderOttobald und des Baron Gustav von Wangenheim das Sehiefer-schloss Sonneborn übernommen.
Im 11. Viertel folgte Lutz dem Aeltern (starb 1551) sein Sohn WolffVeit (starb 1566) und dessen Sohns Hans Friedrichs (starb nach1601) drei Söhne Bernhard Wilhelm (geb. 7. Octbr. 1577, gestorben15. May 1642), Krafft Friedrich (geb. 24. Juli 1585, gestorben 1637)und Walrab Adolph (geb. 20. August 1589, gestorben den 17. August1639) theilten im Jahre 1610 die väterlichen Güter, wonach BernhardWilhelm durch Tausch mit seinem Bruder Krafft Friedrich Besitzerdes Ziegelhauses und Schindelhauses im Schlosse zu Sonneborn wurde,Walrab Adolph aber den von Wolff Veit als Witwensitz 1560 be-bauten Stichlings-Hof oder das Wenigen-Gut in Sonneborn neben demSchaf hofe zu Brüheim und dem Oberschlosse Winter stein (•/< desSchlosses Winterstein) erhielt. ♦
Bernhar d W r ilhel m besass gleichzeitig das Gut Stepfershaus enund Kohlhausen bei Meiniugen durch seine Frau Agathe Sophievon Heldritt, brachte aber seine letzten Lebensjahre in Sonnebornzu, wo auch sein Sohn Friedrich Wilhelm (gestorben 19. Juli 1684)sich wesentlich aufhielt und wahrscheinlich den Bittersitz, der Pfarre ge-genüber, am Hainaer Thore einrichtete, welcher als Obergut bezeichnetwurde, und den sein Sohn der Generallieutenant Jobst Melchior (geb.6. Decbr. 1653, gestorben 6. März 1725; zu einer stattlichen Behausungmit einer Haus-Capelle eingerichtet hatte. Jobst Melchiors Urenkel,der Coburgsche Obennarschall Friedrich Ernst Jobst Melchior (geb.lö. December 1756, gestorben 1827 zu Coburg) war der letzte dieserBranche des IL Viertels, und schon von seinem Vater dem Cammerherrnund Major Friedrich Jobst v. Wangenheim (starb 6. Januar 1760)war der Verkauf des Oberguts an seinen Vetter Adam Heinrich Lud-wig von Wangenheiin, den s. g. Surinamer, für einen Kaufpreisvon 36000 Mfl., wovon 9000 fl. Lehnstamm blieben, eingeleitet. Derselbes. g. Surinamer hatte bereits im Jahre vorher 1759 das Untergut zu Son-neborn erkauft, und heirathete nach dem Tode seiner ersten, in Suri-nam verbliebenen Gemahlin Anna du Four, die am 13. May 1748 ge-