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III. Buch. I. Abtheilung.
wurde, nachdem er zu Winterstein im May 1588 verstorben, zu 801.neborn am 15. May in der Kirche begraben. Seine ihn überlebende!sämmtlich noch minderjährigen Söhne Wolf Sigmund, Christoph,Wilhelm, Melchior junior, Friedrich und Hans David blieben an-fangs im ungetheilten Besitz der Güter, nachdem aber Wolf Sigmund,Wilhelm und Friedrich ohne Descendenz verstorben, haben die dreiüberlebenden Brüder 1601 sich so getheilt, dass Christoph das Vorder-srhlnss, Melobior junior das Mittelschloss Winterstein und Bat;David Sonneborn bekam. Bei des Letztern im Jahre 1G23 erfolgtenkinderlosen Absterben war Melchior der Jüngere 1610 mit Hintei'tesung minderjähriger Söhne bereits gestorben , und wurde die Theilirneseiner Lehns-Verlassenschaft zwischen ihnen und ihrem Oheim ChristopJdaher bis zu ihrer erlangten Mündigkeit ausgesetzt, und erfolgte erst am12. April 1632 zwischen dem Jägermeister Christoph und seinem Keffer*Bernhard Christoph, dessen Bruder Friedrich Ludwig 1631 imnit-telst gestorben war, dergestalt, dass Ersterer durchs Loos „das Steinerne„hauss im Weyher gelegen mit allen zugehörigen Gebäuden an Scheuren,„Stellen vnd was darin begriffen' ; , Bernhard Christoph dagegen „das„Hinter-Fuhrwerk mit llauss, Hoff, Scheuren, Stellen und angelegnen Baum„gartten sambt dem Weidhof, soweit derselbe mit Land und Wiesen in„seinem Bezirk begriffen, dessgleichen das Hauss, Hof, Scheuren, Stelle..und Baumgartten bei der Schenke belegen" erhielt, wie diese Theiluifnoch heute besteht, indem das s. g. Gelbe-Schloss imBesitze von ChristophKachkommen und die beiden anderen Höfe im üorfe als Vorder- und Hintergut Sonneborn bei B ernh. Christophs Kachkommen geblieben sind.
Wir haben also aus der alten im Weiher gelegenen Burg Sonne-born und ihren Zubehörungen allmälig sechs Bittersitze entstehen sehet,welche aber im Laufe der Zeit wieder zu den 4 Gütern zusammengeschmol-zen sind, welche noch heutigen Tags in Sonneborn bestehen.
Das Besitzthum des 1. Viertels, das sogenannte Schieferschloss, k'seit seiner Entstehung ziemlich unverändert geblieben, Friedrich desAeitern einziger Sohn Melchior Ludwig folgte seinem 1575 verstor-benen Vater bald im Tode nach, und seine beiden hinterlassenen Söhn'Friedrich Jobst und Hans Reinhardt, beide in Sonneborn gehö-ren, theilten sich nach erlangter Mündigkeit so, dass der ältere Fridrich Jobst Wangenheim (das Schieferschloss), Hans Reinhard;aber Sonneborn und Brüheim erhielt. Von seinen 9 Söhnen hinter-Hess nur der älteste Johann Levin der Aeltere (geb. 4. Juli 1598, ge-storben 25. Juni 1678) einen Sohn Adam Georg (geb. 8. Septbr. 1642.gestorben 8. October 1721), dessen Söhne Adam Melchior (geb. 26.Juni 1680, gestorben 19. März 1747) und Georg Friedrich (geb. 15.April 1683, gestorben 12. August 1759) sich so theilten, dass der ältere