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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. I. Abtheilung.

Poppenberge auf dem rechten Ufer der Emse, und auf dem linkenUfer derselben das Erdenthal, der Kessel, der Kesselkopf, dieMeebach und die Harth.

Ackerland und Wiesen bei der kleinen Sondra, sowie die dortigeMühle gehören jetzt ausschliesslich /.um -Mittelgute und Vordergute Win-ter s t e i n.

25. Sonneborn und Nordhofen

(mit den Abbildungen des Schieferschlosses, des gelben Schlosses, desUnterguts und des Innern der Sonnebörher Kirche).

Unter allen zu den Wangeriheim'schcn ehemaligen Gerichten im Her-zogthume Gotha gehörigen Ortschaften ist Sonneborn mit Nordhofen(welche zwar zwei Kirchspiele, aber nur eine politische Gemeinde bilden]die bedeutendste. Bas Dorf umfasst gegenwärtig mehr als 200 Wohnhäuser(Sonneborn 179 und Nordhofen 26 nach der Zählung von 1861) mitbeinahe tausend (974) Einwohnern und eine Feldmark von 6287 Gothai-schen Ackern = 5589,143 Morgen Preussisch, wovon 2613 Acker aufdie vier dort befindlichen Rittergüter fallen.

Es unterliegt keinem Zweifel, dass Sonneborn, welches einenHauptbestandtheil der Fuldaschen Villication Hai na ausmachte, schonsehr früh zu den Besitzungen der Fuldaschen Kirche gehörte, jedoch er-scheint es, sow r eit uns Kunde geworden ist, erst im 12. Jahrhundert ur-kundlich, da die Urkunde von 1025 (I)ronke p. 351), wodurch der EdeleMann Ruoggerus sein Eigenthum in Sunnibrunno und in Rodem-bach, aus 156 Leibeigenen und 65 Hufen bestehend, dem heiligen Bo-nifaeius widmet, sich nicht auf unser Sonneborn sondern auf Som-born bei Gelnhausen bezieht. Erst im folgenden Jahrhundert (1147,wie Dronke annimmt pag. 393) wird ein Boppo de Sunue brunnen,als Ministeriale der Fuldaschen Kirche genannt, dessen Erben dem hei-ligen Bonifacius ihr Gut in Sunnebrunnen zur Feier des anniversariiihres Erblassers übergeben, und dem Abte Burchard, welcher von1168 bis 1174 das Stile Fulda regierte, übergab der auch als Ministe-riale der Fuldaschen Kirche bezeichnete B obbo deSunneburne (wahr-scheinlich der Sohn oder Enkel des eben Genannten) seine Allodialbesitzungen in Sonneboru, in Weingarten, in Beichenbach und inBerwarterode (Barterode?), einige Häuser in Haagen (Haina)und die Mühle in Aldenhagen zum gemeinen Nutzen der Brüder imFuldaschen Kloster, wogegen er die Fuldaschen Güter in ützberg (Wn-tensberc) und Hattenhause n, sowie die Mühle zu Eberstedt zumlebenslänglichen Niessbrauch empfing (Dronke p. 410). Im Jahre 1187ndlich übergiebt das Stift Fulda dem Sigibodo von Frankenatein