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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. I. Abtheilung.

Transport 2303 Acker 44 QR.

7. an Ackerland.................1203 „ 91 „

8. Wege, Gräben, freie Plätze und Teiche . . 18 „ 26 „

Summa 3525 ,, 21und für Hesswinkel.............. 573 ,, 26

4098 „ 47nach, welches nach Abzug der Schnepfenhart und

des Vorderhains mit............. 328 ,, 98

ein geschlossenes Areal von 3769 M 89 „für Hütscherode ergeben würde. Die sich hier zeigende Differenz von28 Ackern 22 QK. vermögen wir nicht aufzuklären, sind aber geneigt,der Vermessung von 1846 den Vorzug vor den Angaben der Flurbücherzu geben.

11. Kälberfeld.

Kälberfeld bildet gegenwärtig ein aus 52 Wohnhäusern und 271Einwohnern bestehendes, eine halbe Stunde unterhalb Sättelstedt ander Hörsei belegenes Dorf, dessen Feldmark nach den Veröffentlichungendes statistischen Bureaus zu Gotha 839 Acker artbares Land, 228 AckerWiesen, 734 Acker Wald und 51 Acker Laiten und Triften umfasst. Dieuralte Kirche des Dorfs ist eine Tochter-Kirche Sättelstedts. Urkundlichkommt uns Kälberfeld zum ersten Male 1318 vor, als Friedrich vonSalza, Otto von Vanre und Friedrich und Albert Gebrüder vonWangenheim dem Erzbischofe Peter von Mainz zur Lösung desüber sie verhängten Bannes und zur Sühne für die Gefangenhaltung desBischofs Albrecht von Halbe rstadt von ihren eigenen und freienGütern in ihren Dörfern Waltstedt bei Langensalza (einem Besitz-thume des Herrn von Salza und der Kämmerer v. Vanre) und Kai.berfeld, dem Wangenheim'schen Besitzthume, die Summe von 15 MarkSilbers jährlicher Einkünfte zu Lehn auftrugen, und zeigt diese Lehns-auftragung zugleich, dass damals die Herren von Wangenheim nochim freieigenen Besitze des Dorfs Kälberfeld sich befanden, also auchWinterstein, wohin dieses Dorf mit seinen Zinsen und Diensten stetsgehörte, noch nicht den Landgrafen von Thüringen zu Lehn aufgetragenwar, wie solches später nach den Lehnbriefen von 1412 an der Fall war,worin Kälberfeld als Zubehör von Winterstein aufgeführt wird.

Nach der Theilung von 1513 hatte Friedrich v. Wangenheimzu Kälberfeld 13 Unterthanen, von denen 2 zugleich Kalenberger Güterbesassen, bei seinem Tode weisen die Register von 1542 für seine Söhne16 Unterthanen nach, deren Zahl 1585 nach Melchior des Aeltern Erb-register auf 32 gewachsen ist, und werden daneben noch wüste Hofstättenaufgeführt. Im Besitze des II. Viertels erscheinen nach Wolff Veits