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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Hütseherode.

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Besitzungen, und als Johanns Stamm 1693 mit seinem Sohne Gideonausgestorben war, vereinigte Friedrichs Sohn Heinrich, der soge-nannte Stritt-Henner, wieder den Gesammthesitz des IV. Viertels inseiner einzigen Hand. Bei der Theilung unter seinen Söhnen FriedrichHeinrich und Johann Georg im Jahre 1705 und 1706 scheint derzu Scherbda wohnende Friedrich Heinrich das ganze Gut Hüt-scherode auf seinen Antheil bekommen zu haben, und wird auch wohlder Erbauer des jetzigen Wohnhauses daselbst gewesen sein; er vereinigteDach seines KerYen Ulrich Friedrichs Tode am 1. May 1732 wiederalle Güter des IV. Viertels in seiner Hand, bewohnte seitdem das Schlosszu Grossenbehringen, und Hütscherode wurde und blieb, bis zumAussterben des IV. Viertels, ein von einem Verwalter administrirtes undspäter im Sequester über das Vermögen des Cammerherrn Ernst Wil-helm seit 1831 verpachtetes selbständiges Gut, bis 1846 der Graf vonWangenheim dasselbe in Administration nahm, aus dessen Lehns-Erb-schaft dasselbe resp. auf den Senior Wilhelm Benjamin und dessenXeffen, den Freiherrn Victor August, den jetzigen Besitzer überging,welcher dasselbe 1852 zu seinem Wohnsitze erwählte.

Das Gut umfasst nach dem dem Fideicommiss-Statute angefügten sehrunklaren Extracte der Flurbücher an Haus- und Hofräumen, Gärten undObstplantagen 28 Acker 38 QR., an Teichen 3 Acker 134,1 QR., anAckerland 1371 Acker 3,7 ^R.,. ai1 Wiesen 182 Acker 77,7 \JR., anTriften 263 Acker 120,9 QR., an Wegen und Gräben 13 Acker 138,6QR., au zwischen den Ackern und Wiesen gelegenen Feldhölzern 352Acker 116,8 QU., welchen dann noch 1447 Acker 108,2 QR. als An-theil an den Hainichsforsten (excl. der entfernt liegenden Schnepfenhartmit 137 Acker 124 QR-) hinzutreten, welches sammt dem unmittelbaranschliessenden, zu 487 Acker 79,4 QR. angegebenen Gute Hess Win-kel, ein wohl arrondirtes Areal von 3741 Acker 67 QR. Goth. Maasseergibt, dem also die Schnepfenhart mit 137 Acker 1245 fJR. Wald undder Vorderhain mit 190 Acker 114,5 LJR., sowie die Sondraer hierher ge-hörigen Forsten mit 758 Acker W QR., im Ganzen also 1087 Acker24,5 QR. noch hinzutreten.

Dagegen wies die Vermessung von 1846 für Hütscherode

1. Hainich-Forsten incl. Schnepfenhart.....1281 Acker 120 QR.

2. an Wegen und Blossen........... 66 „ 103 ,,

3. Feldhölzer bei Hütscherode......... 359 „ 14 „

4. Triften und Laiten, wovon 100 Acker zur

Forstcultur bestimmt waren......... 275 ,, 49 „

b. Hofraum, Gärten und Obstplantagen .... 28 „ 38 „

6. an Wiesen .................. 19 2 „ — „

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