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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Hochheim mit der Wüstung Hauenthal.

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3. dergleichen über das s. g. Jahnussche Mannlehngut, jetzt Weissen-born gehörig, bestehend aus 3 Hufen Land und 3 Acker Grummt-Wiesen. (Diese Angaben 2 und 3 sind nach dem oben Erzähltenungenau und zum Theil irrig).2. Collectur-Zinsen.Früchte: 1 Malter Korn Hager Gemäss,

1 Malter Gerste Hager Gemäss,5 Malter Korn Gothaer Gemäss,

2 Malter 8 Metzen Gerste Gothaer Gemäss,2 Malter 8 Metzen Hafer Gothaer Gemäss.

10. Hütscherode.

Das gegenwärtige Rittergut Hütscherode ist erst im 16. Jahrhun-dert aus der Schäferei entstanden, welche die Herren v. Wangenheimvom IV. Viertel, Apels Nachkommen, in den Wüstungen Hütscherode(Utisrode) und W olffsthal wahrscheinlich schon füher angelegt hatten.Das» hier in früherer Zeit ein Ort Utisrode oder Hutscherode ge-standen hat, ist wohl unzweifelhaft, und ist aus der Urkunde von 1305(Nro. 63 der I. Sammlung) auch wohl zu schliessen, dass dieses Utis-rode ebenso wie Westheym damals noch bewohnte Ortschaften gewe-sen sind, aber wenn dieselben in dem Lehnbriefe von 1412 nicht genanntwerden, sondern es darin nur heisst: „die Behringen und was dazugehört," so scheinen dieselben damals schon eingegangen gewesen zu sein,und Hans der Aeltere erwähnt ihrer in seiner Erbtheilung von 1469 garnicht, weshalb also auch anzunehmen, dass damals keine Gebäude dortgewesen sind. Ob die Bezeichnung „Titteroder Land," welche bei Hüt-scherode für eine Feldlage vorkommt, eine Corrumpirung des NamensHiitscherode ist, und ebenso, ob eine ähnliche Verdrehung aus der Be-zeichnung des Platzes, wo eine Hütscheroder Capelle oder Kirche gestan-den haben mag, den Namen Hunds-Kirche (Hutscher-Kirche) gemacht hat,lassen wir dahin gestellt sein. Ebensowenig wollen wir die Frage auf-werfen, ob die Herren v. Utterodt, welche wir schon so früh als Wan-genheim'sche Burgmänner in Wangenheim und als Wangenheim-sche Lehnsleute kennen lernen, ihren Namen von unserm Utisrode, jetztHützscheroda, herzuleiten haben, oder von dem Dorfe Utterode beiCreutzburg, wo sich zwar ein altes Freigut bei der Kirche befindensoll, aber ein Besitzthum des Utterodtschen Geschlechts nicht bekannt ist.

Soviel steht aber fest, dass, als Apels Söhne Friedrich der Mitt-lere und Balthasar, nach dem Tode ihres Bruders Hans des Mittleren,1546 die väterlichen Güter unter sich vertheilten, sowohl Friedrich derMittlere als Balthasar einen Schafhof zu Hütscherode besassen, wel-

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