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III. Buch. I. Abtheilung.
alle Ansprüche an Hesswintfel, welche sie früher gegen den Ver-kauf von 1665 im Wege des Processes, aber vergeblich, geltend zumachen gesucht hatten.
In diesem Tauschcontrakte waren sämmtliche Pertinenzien vonHesswinkel sammt den Prohnen, Dienstgeldern, Unterthanen, Gerich-ten, Lehn, Erbzinsen, Antheil am Patronatrechte und Kirchenständenzu Grossenbehringerr, welche M axi milian Albrech t besessen,mit alleiniger Ausnahme des Holzes im Eichenrain, begriffen, -, wäh-rend Ernst Wilhelm von Wangenheim in gleicher. Weise allePertinenzien seines Guts in Wangenheim und 2 starke Bitterhufenin Oe sterbehringen, und für die zu 8183 Mfl. geschätzten Lehn-stücke zu Grossenbehringen den gleichen Betrag an Lehnstückenzu Wangenheim, Oeste rbeh ringen u. Pfui 1 en dorf vertauschte,und der Wirthschaftsertrag beider Güter sammt der Jahreseinnahmean Erbzinsen zu 600 Thaler für jedes Gut angenommen, der Antheildes IV". Viertels am Wangenheimer See aber ausdrücklich vorbehaltenwurde.
Hesswinkel ist seitdem Bestandtheil der Familiengüter des IV.Viertels gewesen, und mit diesen nach Aussterben des IV. Viertelsauf das III. Viertel und den jetzigen Besitzer übergegangen.
Der Arealbestand des Guts wird verschieden angegeben.Nach den Flurbüchern von Grossenbehringen umfasst derselbe487 Acker 79,4 QB. Nach den Verpachtungsakten von 1846 um-fasst das Gut, ausser 3 Acker 110,6 Qß. Förster-Garten, an Gärten4 Acker 124,5 QB., an Wiesen 45 Acker 135 DB., an Ackerland409 Acker 35 QB., an wüsten Land 9 Acker 14 QB,., im Ganzenalso 469 Acker 28,5 Qß., welches mit dem von der Pacht ausge-nommenen Förster-Garten 3 Acker 110,6 QB„ und dem zu Hess-winkel gehörigen Forstorte Eichenrain 30 Acker 68,9 P]B- eine To-talsumme von 503 Acker C>H LjB. gibt, wahrend die Vermessungs-Register aus dem Jahre 1846 einen Totalgehalt von 573 Acker 26QR. nachweisen.
Die Lohnsspecification von 1844 gab ausser dem zu den Forstengezählten Eichenrain an Gärten 14 5 /s Acker 1 [jB.
an Artland 399'/i ,, — ,,an Wiesen 45 3 /4 „ 30 „
an Wüstungen 11 „ 4 ,,
Summa 470 7 /g Acker, was mit der An-gabe des Pachtcontracts von 1846 wieder nicht stimmt. Es scheintalso hier noch mancher Fehler in den angenommenen Grössen zustecken, welche aber wohl annehmen lassen, dass die Angabe desVermess-Registers von 1846 die richtigere ist.