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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Hesswinkel.

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ungetheilt gebliebenen Wüstungen in der OesterbehringerFlur. Frie-drich Jobsts Antheil an Hesswinkel verblieb aber diesem undseinen Nachkommen, bis seine Enkel, die Gebrüder FriedrichBernhjard und Friedrich Jobst zu Wangenheim ihren aus 6Hufen Landes sammt zugehörigen Wiesen und Teich, auch dem vier-ten Theile der Haus- und Hofstücke bestehenden Antheil an Hess-winkel und dem Seberberge ihrem in Hesswinkel wohnendenVetter Jobst vom IL Viertel, Kraft Friedrichs ältestem Sohne,im Jahre 1658 zuerst wiederkäufiich und dann am 23. Septbr. 1665mit lehnsherrlichem Consense erblich für insgesammt 825 Hfl. Gül-den abträten.

So war nun die von Kraft Friedrich stammende II. Branchedes IL Viertels in den alleinigen Besitz von Hess winket getreten,da aber Kraft Friedrichs Söhne nach dem Tode ihres BrudersHans sieh anscheinend so getheilt hatten, dass die beiden mittlerenBurckardt und Balthasar auf den rothen Hof zu Wangenheim,der älteste Jobst und der jüngste Levin aber auf Hess winketangewiesen waren, so besassen nun seit 1665 Jobst 5 /g und Levin3 /g von Hesswinkel. Hauptmann Levin vererbte seinen Antheilmit dem vordem Gute und dessen Wohnhaus auf seine Söhne OttoFriedrich, welcher Lauohrö de n acquirirte und dort wohnte, undErnst Friedrich Wilhelm, Landgraf!. Hessen-Casselschen Oberst,welcher Hesswinkel zeitweise bewohnte, und in seinem Hause dieKapelle einrichtete, über welche Brückners Kirchen- und SchulstaatAuskunft gibt; Jobst, der ältere Bruder, wohnte dagegen auf demhintern Gute, und ihm folgten seine Söhne im Besitz, von denennur der 1703 verstorbene Hauptmann Bernhard männliche Descen-denz hinterliess. So waren denn in der Hitte des vorigen Jahrhun-derts der Enkel des Hauptmanns Bernhard, der 1773 als Gotha-scher Oberstlieutenant verstorbene Haximilian Albrecht und derBruder des Oberst Ernst Friedrich Wilhelm (nachdem dessenDescendenz erloschen), der obengenannte Otto Friedrieh zu Lauch-roden die alleinigen Besitzer von Hesswinkel und dem RothenHof zu Wangen heim, und theilten diese Güter so, dass OttoFriedrich Wangenheim, Haximilian Albrecht aber Hess-winkel ganz übernahm.

Unterm 12. Decbr. 1767 tauschte nun der Geheime-Rath ErnstWilhelm von Wangenheim das Gut Hesswinkel von demOberstlieutenant Haximilian Albrecht gegen das bis dahin vomIV. Viertel besessene Gut in Wangenheim (nun das Oberstlieute-nantsgut genannt) unter lehnsherrlichem und agnatischen Consens ein,und entsagten dabei die Agnaten des I. Viertels ausdrücklich auf

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