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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Eberstedt.

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III. Viertel.

1 $ 6 f 8 % Geld-Erbzinsen,

28'/2 Acker Artland und 9 Acker Grummet-Wiesen.

In Folge der sowohl in Eberstedt als in Sonneborn ausgeführtenSeparation ist dieser Grundbesitz grösstentheils ausgetauscht und in dieSonneborner Flur verlegt und besitzt gegenwärtig in EberstedterFlur nur noch

das Schieferschloss zu Sonneborn4 Acker 119,5. Wiesen-Plan, Sro. 1 der Eberstedter separirtenFlur, welcher sich an die Wiesen-Pläne in Sonneborner Flur anschliesst.

4. Fischbach.

Das Dorf Fischbach vor dem Walde, auch Waldfischbach, imGegensatz zu dem Dorfe Fischbach an der Strasse vor Eisenach ge-nannt, umfasst gegenwärtig 63 Wohuhäuser mit 340 Einwohnern und eineaas 297 Acker Land, 269 Acker Gärten und Wiesen, 251 Acker Waldund 15 Acker Trift bestehende , im Ganzen also 832 Acker umfassendeFeldmark, ist stets ein Zubehör des Schlosses Winterstein gewesen,und gehörte zu den dortigen Wangenhe im'schen Gerichten über diesechs Walddörfer. Dasselbe bestand ursprünglich nur aus einigen wenigenAckerleuten, welche mit dem Spann dienten, und Hintersiedlern, welcheHanddienste, besonders aber auch Jagdfrohnden zu leisten hatten, währendsie sämmtlich zum Holzhauen in einer gemessenen Quantität pflichtig waren.Bei der Theilung im Jahre 1513 werden iu Friedrichs Erb-ßegisterauf seine drei Viertheile an Fischbach 14 Censiten und ein unbesetzterHot namhaft gemacht, wonach Lutz der Aeitere (II. Viertel) auf seinenvierten Theil 5 Unterthanen gehabt haben müsste, und also im Anfangedes 16. Jahrhunderts das Dorf aus 20 Haus- und Hofstellen bestandenhätte. Es muss aber bald ein vermehrter Anbau stattgefunden haben,dennWolff Veit führt 1556 in seinem Hausbuche schon 8 Unterthanenauf, und damit stimmt überein, dass in Melchior des Aeltern Erb-ße-gistern 24 Unterthanen mit Haus und Hof in Fischbach namhaft gemachtwerden, es hatte der Ort also schon in der Mitte des 16. Jahrhundertsungefähr die Hälfte seiner jetzigen Häuserzahl erreicht, und Kirche undSchule existirten damals in Fischbach noch nicht.

Später scheinen nicht allein mehrfache Austauschungen zwischen demIL und III. Viertel in Ansehung ihrer Unterthanen in den Walddörfernund der von diesen zu Entrichtenden Erbzinsen stattgefunden zu haben,sondern die Herren von Wangenheim acquirirten auch selbst mehrereHaus- und Hofstellen zu Fischbach und verbanden damit einige Lände-reien und Gerechtigkeiten, welche sie in den benachbarten Fluren von