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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. I. Abtheilung.

das IV. Viertel2 Malter 14 3 / 4 Metzen Korn und 2 Malter 14 3 /j Metzen Gerste;

das Wintersteiner Seniorat aberdie Lehne von 7 / 8 Hufen und 2 Acker Feldes und von 3 / 4 Acker Landbesass, woneben die Jagd in Brüheimer Flur Wangenheimisch war.

3. Eberstedt.

Das Dorf Eberstedt, welches wir schon 874 genannt finden, undwo Bobbo von Sonneborn in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundertsdem Stifte Fulda eine Mühle schenkte, gehört seiner Anlage nach wohl zndenjenigen Dörfern des westlichen Thüringens, welche am unverkennbar-sten bis in die neuere Zeit ihren wendischen Ursprung durch den kreis-förmigen Bau um einen Teich mit einem einzigen Zugang zum Dorfe -ver-riethen , welcher sogar durch ein steinernes Thor geschlossen war. Erstin den letzten Decennien hat sich die innere Gestalt des Dorfs verändert.

Wir finden das Wangenheim'sche Geschlecht schon frühzeitig imBesitze zahlreicher Grundstücke in Eberstedt und seiner Flur. 1315genehmigen die Brüder Albert und Friedrich von Wangenheimund Ludwig ihr Vetter den Verkauf eines Hofs und einer Hufe Landesin Eberstedt von Seiten ihres Vasallen des gestrengen Mannes Hez-zebold v. Sonneborn an das Kloster zu St. Johannis-Thal bei Eisenach,und 1326 schenken dieselben Brüder Albert und Friedrich v. Wan-gen heim dem Heiligen Kreuz-Kloster zu Gotha eine Hufe Land in derEberstedter Flur. Am 3. Januar 1357 empfingen die Brüder Frie-drich und Lutz v. Wangenheim vom Landgrafen Friedrich auchalle die Lehngüter, welche Heinrich von Salza im Dorfe und Feldevon Eberstedt besessen hatte. Friedrich v. Wangenheim kauftel368mit anderen Gütern seines Vasallen Beinhart Schrimph zu Sonnebornauch einen Zins von 4 Schilling-Pfennigen aus Eberstedt zurück, welcheBensers und Schatzens Kinder und die Frau von der Tanne zuerlegen schuldig waren.

In den Zins-Registern Friedrich des Jüngern und seines BrudersMelchior des Aeltern vom III Viertel vor 1546 werden in Eberstedtnoch sieben Censiten mit 27 Schilling und 4 Groschen, >/2 Gans, l'/iHeger Malter Korn und ebensoviel Gerste und 2 Gothaer Malter Hafervon 3 3 / 4 Hufen und 2 Acker Feldes an Land und einer Wiese aufgeführt,und nach der letzten Lehnsspecification von 1844 begriff der Wangen-heim'sche Besitz in Eberstedt noch folgende Stücke:

1. Viertel.

3'/4 Acker Land, 4 Acker Wiesen in Eberstedter Flur,

8 f Geld-Erbzinse, 1 Gans und 2 Michaelis-Hähne.