Brühe
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Hufen an den Bürger Syfert Pusemann zu JHsenach vom Sonntagevor dem 12. Tage 1371 und 1387 hervorgeht (Beg. 94 und Beg. 121 derzweiten Sammlung).
Die Landgraflichen, den Herren v. Waiigenheim, um 1350 versetztn-ewesenen Güter waren inmittelst wieder eingelöst und bis zum Jahre 1390der Frau Gisela Vitzthum von Eckstedt geborenen von Erfa für210 Mark verpfändet, von welcher sie damals eingelöst und 1392 vonNeuem dem Landgräflichen Cammermeister, nachherigen Marschall NickelList, für 200 Schock Freiberger Groschen, sechs Jahre später aber 1398für 150 Mark Silbers Erfurter Währung und 1408 wiederholt wieder anLucz von Wangeuheim verpfändet wurden (Beg. 128, 148 und 180der II Sammlung). In diesen drei Verpfändungsbriefen ist nun nichtbloss vom Dorf, sondern vom Hof und Dorf mit Gerichten im Dorf undFelde, Vorwerken, Acckern etc. die Bede, zugleich aber trug Conradv.Utinrode 3 Hufen Landes in Brüheim von den Landgrafen zu Lehn,welche derselbe 1393 mit lehnherrlichem Consens anTolde vouHa-scha'rzhaus en genannt v. Beckrode verkaufte, während derselbe Kurtoder Conrad v. Utinrode seine sämmtliehen Besitzungen in Brüheimeinen Siedelhof, alle seine Zinse, Höfe, das Backhaus und 5 Hufen art-haftigen Landes, Wiesen, Weiden, Gärten und sein Holz am Hainich für118 Bheinsehe Gulden und 1 '/2 Schock guter Meissener Groschen und20 Schock Freiberger Groschen wiederkäuflich an Lucz v. Wangenheimam Heiligen Drci-Königs-Tage 1397 versetzt, und im folgenden Jahre dieseGüter ,,1 Hof 6 Hüben und ein Backhaus und das Gericht über Schuldund Schaden zu Brüheim" vom Stifte F'ulda von Neuem muthet (Beg.137 der ersten Sammlung). Daneben verlieh das Stift Fulda 1387 demHeinrich v. Heringen ein heimgefallenes von der Tann'sches Lehn-gut zu Brüheim (Client. Fuld. p. 108), welches 1307 Heinrich vonTonna und 1337 Johannes v. Tonna als Mannlehn erhalten hatten,und welches aus 3 Hufen bestand. Aus den späteren Lehnbriefen beiderW angenheim'schen Stämme geht aber noch weiterer Fuldascher Besitzin Brüheim hervor, und lassen wir es dahin gestellt sein, ob die demWangen h ei m'schen Stamme nach den späteren Lehnbriefen geliehenenbeiden Höfe, welche früher die von Beckrodt und Fritz von Hoch-heim besessen, mit den ebengenannten Uten rodeschen und Heringen-*chen und den gleich anzuführenden Schaf'sehen Lehnstücken zusammen-fallen und identisch sind.
Die Besitz-Verhältnisse waren jedenfalls in Brüheim sehr bunt durch-einander gewürfelt, und dadurch die Interessen der Lehnherren besondersdes weit entfernten Stifts Fulda wohl manchfachen Gefahren der Ver-dunkelung und des Abhandenkommens ausgesetzt. Darin lag ohne Zweifelauch die Veranlassung für den Abt Johann zu Fulda, seine sämmtli-