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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. IV. Viertel.

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here Beziehung zu Graf Alb recht, dem treuen Anhänger des Churfürsten XH Ge -Johann Friedrieh, getreten zu sein. "Wahrscheinlich war ihm, nach derSitte der damaligen Zeit, irgend ein Mansfeld'sches Schloss oder Amtdafür in Pfandschaft gegeben, welches er nun als Gräflicher Amtshaupt-mann inne hatte und verwaltete. Etwas Xäheres über diese Stellunghaben wir jedoch nicht ermitteln können, und im fortdauernden Dienst-verhältniss scheint er nicht gestanden, vielmehr sich wesentlich auf seinemneugebauten Schlosse zu Grossenbehringen aufgehalten zuhaben, vonwo aus er zu Philippi Jacobi 1567 wieder eine Bestallung des HerzogsJohann Wilhelm zu Weimar als Herzoglicher Rath von Haus ausmit 150 Gulden jährlich zur Ergötzlichkeit annahm (Sro. 432 der II.Sammlung). Wir dürfen daraus schliessen, dass er während der Grum-bach'schen Händel sich von der Person des unglücklichen Herzogs Jo-hann Friedrich des Mittleren und dessen verkehrten Regierungs-Mass-regeln fern gehalten hatte, und haben bereits bei Friedrich dem Ael-tern angedeutet, dass er wohl der Hr. v. Wangenheim gewesen seinwird, welcher den Brief an Wilhelm von Utterodt in die belagerteStadt schickte.

Das von ihm mit seinem Bruder Balthasar und seinem Vetter Frie-drich dem Aeltern am 7. Januar 1568 an Herzog Johann Wilhelmgerichtete Schreiben (Nro. 433 der II. Sammlung) wegen der von Hansv. Germar erhobenen Prätension einer Lehnsherrlichkeit über das Seber-feld, gibt Zeugniss dafür, dass Friedrich der Mittlere zu Grossenbeh-ringen sass, von wo dasselbe datirt ist.

Die Leibgedings-Verschreibung für seine Gemahlin Benigna gebo-rene von Griessheim zeigt, dass Friedrich der Mittlere ein wohl-habender, ja reicher Mann gewesen sein muss, aber den Bau seines gros-sen Schlosses zu Grossen-Behringen hat er doch nicht vollendet, undwiewohl sein Sohn Balthasar noch ansehnliche Summen auf diesen Bauverwendete, so ist der Ausbau des obersten Stockwerks im Mittelhausedoch bis auf den heutigen Tag unausgeführt geblieben, und auch dieübrigen Flügel des Hauses, von welchen der Kordflügel jetzt abgebrochenist, waren nicht im ursprünglichen Style und nur in Holzwerk auf demmassiven Erdgeschosse aufgeführt. Von seinen zahlreichen Kindern solltennur ein Sohn und zwei Töchter ihn überleben. In der Leichenpredigtfür seinen Sohn Balthasar wird er Gräflich Mansfeid'scher Hauptmanngenannt, und als sein Todestag der 15. Juli 1571, als derjenige seinerGemahlin aber der 1. Mai desselben Jahres angegeben, wonach also beideEhegatten sich schnell ins Grab gefolgt sind. Beide sind zu Grossen-behringen gestorben und beigesetzt.

Von ihren 11 Kindern handeln wir in der nächsten Generation.

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