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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xii- Ge- JJ 0 ] Z UIU 1 anderer Vorrath iährlich zur rechten Zeit bei der Hand sei
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damit das Salz-Sieden nicht versäumt, und der Gewinn gehörig y^.rechnet werde.
1542 war er unter den Vermittlern von Wolff Veits Eheberedinfund wird als Amtmann zu Salzungen bezeichnet. Während dieser Zeitseiner Amtmanns-Stellung zu Salzungen scheint Friedrich der Mitt-lere den Schlossbau zu Grossenbehringen begonnen zuhaben, welcher1552 soweit vollendet war, dass er seiner Gemahlin Benigna geborenenvon Griessheim das Mittelhaus daselbst sammfc Küche und Keller zumWitwensitz verschreiben konnte (Urkunde 40ü der II. Sammlung). Wennaber diese auf die nicht mehr vorhandene, wenigstens nicht zu unsererKenntniss gekommene Verschreibung vom Mittwoch nach Luciae 1551bezugnehmende lehnsherrliche Bestätigung desLeibgedings erst am Donners-tage nach Oculi 1552 erfolgte, so dürfen wir daraus nicht schliessen,dass diese Ehe erst damals geschlossen sei, wir wissen vielmehr aus dergedruckten Leichenpredigt für seinen Sohn Balthasar, dass dieser be-reits 1546 zu Salzungen geboren und wahrscheinlich nicht einmal derälteste unter seinen 10 Geschwistern war, und dürfen daher wohl anneh-men, dass Friedrich der Mittlere, welcher ebenso wie sein Bruder Hansbeim Tode des Vaters bereits in seinen besten Mannesjahren stand, schonbei dessen Lebzeiten verheirathet gewesen, und dass gerade durch diesenUmstand die Leibgedings-Verschreibung verzögert ist, oder, was wahr-scheinlicher , dass darin, nachdem sein Besitz durch das Ableben seinesBruders Hans vergrössert war, eine Verbesserung zu Gunsten der Ge-mahlin stattgefunden hat.
Im Jahre 1546 theilten die beiden Brüder Friedrich der Mittlere„itzund Amptmann zu Saltzungen" und Balthasar von Wangenheimihre Mannschaft, Zinse und Einkommen zu Grossenbehringen, Wolffs-behringen und Reichenbach unter sich in zwei gleiche Theile, unddürfen wir daraus schliessen, dass ihr Bruder Hans schon verstorbenwar, und die Theilung vielleicht gerade durch diesen Todesfall veran-lasst wurde.
Seine Stellung als Amtmann zu Salzungen und als ChurfürstlicherRath scheint nun jedenfalls mit dem Tode des aus der Gefangenschaftzurückgekehrten Churfürsten Johann Friedrich im Jahre 1554 ihre, Endschaft erreicht zu haben, und wenn wir ihn später als Gräflich ilans-
feld'schen Hanptmann genannt finden, und er nach dem Urtheiisbucheüber den M ans feld'schen Liquidations-Process, welcher im Provinzial-Archive zu Magdeburg aufbewahrt wird, bereits am 1. Januar 1561eine Schuldverschreibung der Grafen von M ans fei d erhielt, wonach dieseihm 4887 Gulden 18 Groschen schuldig zu sein bekannten, welche er alsihr Bürge für sie ausgelegt, so scheint er schon bald nach 1554 in ni-