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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Zweiter Abschnitt.

xvii.ße- au cb wenige Jahre nach dem Tode ihres ersten Gemahls zur zweiten Ehe

neration. ° c

mit dem Licent-Commissair Ernst Ludwig v. Minnigerode zu Wo]-lershausen schritt, welcher ebenfalls Witwer war, und mit seiner erstenGemahlin, der Halbschwester der Frau von Wangenheim, JohannaOatharina von Utterodt mehrere Töchter hatte, so kamen nun diesezusammengebrachten Kinder aus beiden Ehen in Woll ershau sen zusam-men, und wenn nun auch den Wange nheim'schen Kindern in der Per-son des Geheim-Baths Ernst Wilhelm v. Wangenheim zu Grossen-Behringen ein tüchtiger Vormund gesetzt war, so litt doch das Vermögendurch die unweise Haltung der Mutter sehr. Sie überlebte auch ihrenzweiten Ehemann und den mit demselben erzeugten Sohn noch längereZeit, führte für ihre Tochter zweiter Ehe Caroline von Minnigerodeeinen langwierigen Process mit den in Wollershausen succedirendenAgnaten, und beschloss ihr Leben 1800 zu Herzberg, wo sie ein Hausbesass, welches, wenn wir nicht irren, jetzt die Superintendentnr ist.

Ihre Kinder erster Ehe bilden also die

achtzehnte Generation in der II. Branche des III. Viertels des StammesWinterstein, und waren, wie oben bereits angeführt:

a) eine Tochter Christiane Sophie Wilhelmine, geb. 1763 und als

geschiedene Frau von Buttlar gestorben 1812.

b) die Söhne:

408. Friedrich A dam Julius, Stammvater des I. Zweigs dieser Brauch«,

409. Friedrich Ludwig Constantin, von dem der IL Zweig stammt.

410. Ernst Moritz Wilhelm, geb. 1752, vor dem Vater gestorben.

411. Georg Carl Ludwig, geb. 1753, vor dem Vater gestorben.

412. Friedrich August Wilhelm, von welchem der 111. Zweig stammt.

408. Friedrieh Adam Julius,Stammvater des I. Zweigs dieser II. Brauche.

Er war der älteste Sohn des Kammerherrn Adam Julius und am8. Februar 1749 zu Sonneborn geboren. Beim Tode des Vaters 14Jahre alt, wurde er mit seinem zweiten Bruder Louis zusammen in Son-neborn mit Hülfe eines Hauslehrers erzogen, und beide darauf zur wei-tern Erziehung mit ihrem Informator in die Schweiz und nach Genf ge-schickt. Aach der Bückkehr von dort trat Friedrich Adam Juliusals Offizier und Hofjunker in Herzoglich Sachsen-Gothasche Dienste, undnachdem er mit dem Jahre 1770 seine Mündigkeit erreicht hatte, dranger auf Theilung der väterlichen Erbschaft mit seinen Brüdern, welchedann auch, nachdem der zweite Bruder mündig geworden war, im Jahre