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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xvi.Gn- m it übernommen, nach dem Tode seines Bruders Philipp Werner üWnahm er nun aber auch, vermöge Becesses vom 12. Febr. 1759, sowohldas gelbe Schloss zu Sonneborn als die aus der Erbschaft des Ober-forstmeisters Johann Ludwig 1749 auf ihn und seine beiden Brüderdevolvirten Lehne zu Sonneborn, Fischbach, Winterstein undSondra, so dass er wiederum den ganzen Lehns-Complex, wie ihn seinGrossvater Hans Ludwig besessen hatte, in seiner Hand vereinigte.und sein Bruder August Wilhelm mit seinem Antheil an Sonne-born und an der Fischbacher Lehns-Erbschaft mit 9000 ^ Gold, wovon6000 $ Lehnstamm bleiben sollten, abgefunden wurde, während seinesBruders Friedrich Joachims Sohn Ludwig August für seinen An-theil an Sonneborn und an der Fischbacher Erbschaft 6000 ^ Gold,wovon 4000 $ Lehnstamm bleiben sollten, erhielt, sein eigener Antheilaber auch auf 9000 „f angenommen war.
Mit dem Tode des Oberstlieutenants Georg Friedrich vom I. Vier-tel kam, wie wir früher bereits erwähnt, da sein älterer Bruder AugustWilhelm nicht im Besitze von Lehnen im Gothaischen Lande war, dasSeniorat des Wintersteiner Stammes auf ihn, und Hess er sich, daseine militairische Stellung ihn fortwährend von Sonneborn abwesend zusein zwang, durch den Geheime-Bath Ernst Wilhelm von Wangen-heim zu Grossen-Behringen als Subsenior vertreten.
Seit dem 1763 eingetretenen Frieden und der Beduction der Hanno-verschen Armee war der Generallieutenant Georg August auch insLand zurückgekehrt, seinem Begimente wurde später das alte Cellischezuletzt vom General von Meding commandirte Begiment als zweitesBataillon einverleibt, und wurde die Festung Hameln seine Garnison.Der Generallicutenant von Wangenheim wurde zum Gouverneur derFestung Hameln und später auch zum General der Infanterie ernannt,als welcher er am 24. September 1780 zu Hannover starb und zu Ha-meln in der Garnison-Kirche am 5. October beigesetzt wurde. Sein sehrgelungenes Portrait befindet sich noch zu Wake.
Georg August war zwei Mal verheirathet und hinterliess bei sei-nem Tode aus erster Ehe einen Sohn und aus zweiter Ehe eine Tochteram Leben.
Seine erste Gemahlin, mit welcher er sich im Jahre 1734 als Haupt-mann in der Fuss-Garde verheirathete, war Sophia Caroline Mehmetvon Königstreu, Tochter des Ludwig Maximilian Mehmet, wel-cher als kleiner Knabe im Türkischen Lager von Koron auf Morea mitnoch einem zweiten Knaben, dem Stammvater der Familie Aly und einemMädchen Fatime von den Hannoverschen Truppen gefangen genommenund vom Prinzen Maximilian 1687 mit nach Hannover gebracht war,am Hofe des Churfürsten Ernst August erzogen, im Christenthume im-