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Stamm Winterstein. III. Viertel. I. Branche.
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Piaten. Mit dem 16. Jahre trat er im Jahre 1722 als Fähndrich in XVI - Ge -
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Landgraflich Hessen-Casselsche Dienste, und diente im Jahre 1731 imInfanterie-Regirnente Prinz Friedrich, wie wir aus einem zwischen ihmund seinem Regiments-Kameraden, dem Lieutenant v. Höpken geschlos-senen noch vorhandenen spasshaften Contrakt ersehen, wonach beide sichgegenseitig bei Ehrenwort verpflichten, dass derjenige von ihnen, welcherzuerst heirathen würde, dem andern eine Strafe von 100 Dukaten zahlensolle. Da der Vertrag sich unter Georg Augusts Nachlass-Papierenvorgefunden, so wird er wahrscheinlich derjenige sein, welcher die Strafehat zahlen müssen.
Im folgenden Jahre trat er aus dem Hessischen in den Chur-Hanno-verschen Dienst über, und wurde mittelst Patents vom 13. Septbr. 1732zum ^tabs-Capitain in der Fuss-Garde ernannt, 1734 diente er als Vo-lontair unter Prinz Eugen, und nahm darauf von 1740 bis 1748 mit sei-nem Regimente an dem Kriege in Brabant Theil, am 12. October 1741zum Major ernannt, commandirte er als Oberstlieutenant das Regiment am2.Juli 1747 in der Schlacht bei Laffelde. Nach dem Achener Friedenins Land zurückgekehrt erhielt er im März 1751 das Regiment, welchesbis dahin seit 1739 der als Generallieutenant verabschiedete Oberst vonBoeselager commandirt hatte, dessen Standquartier Hoya war, undwelches 1680 vom Generalmajor Offener errichtet, 1683 den OberstPalland und noch in demselben Jahre den Prinzen Maximilian Wil-helm zum Chef erhalten, und 1686 auf Morea sich Lorbeeren verdienthatte, unter den folgenden Chefs General-Lieutenant Herleville undBrigadier v. Belling hatte es sich bei Oudenarde, Malplaques undKami liier neuen Ruhm erworben, 1743 bei Dettingen, 1745 bei Fon-tenui und 1746 bei Roucoux sich ausgezeichnet, und sollte nun imsiebenjährigen Kriege unter seinem neuen Chef 1758 bei Crefeld undDüsseldorf und 1759 bei Minden neuen Ruhm erwerben, in welcherletztern Schlacht dieses Regiment, vereinigt mit dem Hessischen Leibregi-mente, wesentlich den Sieg entschied. Georg August, welcher wäh-rend des Kriegs zum Gereral-Major und General-Lieut. avancirt war, führteunter den Befehlen des Herzogs Ferdinand v. Braunschweig stets selbst-ständige Commandos über grössere oder kleinere Abtheilungen der alliirtenArmee, und erwarb sich den Ruhm eines kühnen und umsichtigen Ge-nerals. Hinsichtlich seiner militairischen Thätigkeit müssen wir uns hierdarauf beschränken auf die desfalsigen geschichtlichen Werke, namentlichRenouards Geschichte der alliirten Armee während des 7jährigen Kriegs,IQ verweisen.
Bei der brüderlichen Auseinandersetzung vom 5. Januar 1731 warsein Erbtheil ganz in Capitalien ausgeworfen, und hatte er die beidenMeyerhöfe zu Schlickum und Jeinsen im Amte Calenberg für 600 $
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