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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Zweiter Abschnitt.

xv. de- Vormundschaft, welche nun für den einzigen noch lebenden Sohn Hnu

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Ludwig in der Person von Friedrich Heinrich von Wangenheimzu Scherbda und für die Töchter, in deren bisherigen Beistand Frie-drich Adolph v. Hopf garten angeordnet wurde, hatte mit grossenSchwierigkeiten zu kämpfen, deren Besultate der nächsten Generationangehören.

168. Christoph Adolph,

der älteste Sohn des Oberforst- und Jägermeisters Georg von Wangen-heim zu Celle. Er wird ums Jahr 1648 zu Celle geboren sein, dennOstern 1662 begegnen wir ihm als Schüler der Bitter-Akademie zu Lüne-burg gleichzeitig mit Dietrich Sigismund von Buch, und scheintjung, vielleicht schon 1665 in Brandenburgsche Kriegsdienste eingetretenzu sein, da wir ihn in der Rhein-Campagne im Herbst 1674 schon alsCapitain-Lieutenant finden, wo er sich als kühner Parteigänger bei mehrerenStreifzügen, namentlich am 5. Novbr. 1674 vor den Thoren von Pfalz-burg bemerkbar machte, und mit seinem Lieutenant Herrn v. Neuhausnoch mehrere andere Streifzüge machte. Nach dem von Hr. v. Kesselherausgegebenen Tagebuch des eben erwähnten Dietrich Sigismundvon Buch wäre er erst 1677 Rittmeister geworden, während das Son-neborner Kirchenbuch ihn schon am 6. Febr. 1676Churfürstlich Bran-denburgschen Obristlieut. der Leibguardi" nennt. Wie dem auch sei, imFebruar und März 1677 finden wir ihn im Gefolge des Churfürsten Frie-drich Wilhelm auf dessen Reise in Westphalen, im October 1677machte er die Belagerung von Stettin mit, und forderte mit Oberst v.d. Marwitz die Festung zur Uebergabe auf. Im folgenden Jahre 1678war er mit vor Sralsund und wurde am 15. October Geisel für einenim Lager zurückbehaltenen Burgemeister, bis der Accord wegen Ueber-gabe der Festung unterzeichnet war. Am 24. October 1678 wurde erzum Oberstlieutenant bei den Trabanten (einem von der Leibgarde nochverschiedenen ersten Garde-Corps) ernannt, und machte als solcher denWinterfeldzug gegen die Schweden in Preussen und Polen mit. In die-sem Feldzuge machte er sehr gute Beute, indem er den Schweden 12bis 13 Bagagewagen, mit sehr werthvollen Sachen bepackt, abnahm. Wäh-rend die Armee nun vorging, waren diese Wagen von den PreussischenBauern geplündert, und der Churfürst gab unterm 5. Febr. 1679 einenstrengen Befehl an den General-Major, diese Sachen wieder herbeizu-schaffen. Christoph Adolph blieb während des Frühjahrs in der Um-gebung des Churfürsten, wo das Buch'sche Tagebuch ihn am 2H. Febr,und 15. April nennt, und fällt in diese Zeit seine Verlobung mit derTochter des Oberhofmarschall v. Canitz, die Hochzeit wurde aber vonTage zu Tage aufgeschoben, und fand erst am 17. Aug. 1679 zu l'ots-