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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. III. Viertel. I. Branche.

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dam am Churfürstlichen Hofe Statt. Am 19. Aug. führte er seine junge xv - Ge "Frau nach Berlin, wo sein Schwiegervater den Neuvermählten ein gros-ses Fest gab, dem am folgenden Tage ein gleiches bei den jungen Ehe-leuten folgte, aber noch an demselben Abend erhielt der junge EhemannBefehl mit seiner Escadron Trabanten nach Jüterbock auszurücken, umdem Einmarsch Kaiserlicher Regimenter entgegen zu treten.

Von nun an scheint Christoph Adolph aber mehr im Hof-Dienstals im Militair beschäftigt gewesen zu sein. Er wurde am 3'. Octbr. 1681neben seiner militairischen Charge zum Cammerherrn ernannt, und standauch nach dem Tode des grossen Churfursten bei dessen Sohn und Nach-folger Friedrich, dem ersten König von Preussen, seit 1688 in gleichenGnaden. Während ihn die Pöllnitzschen Nachrichten über den Branden-burg-Preussischen Hof als jovialen Hof-Cavalier bezeichnen, wurde erim Jahre 1691 vom Churfursten zu einer diplomatischen Mission nach.Dresden gebraucht, avancirte 1(592 zum General-Major, wurde 1695Chef des Leibregiments zu Pferde, und am 6. Kovbr. 1697 General-Lieu-tenant, als solcher verstarb er im Jahre 1709 und hinterliess aus seinerEhe mit dem Fräulein von Canitz, so viel uns bekannt geworden ist,nur einen ihn überlebenden Sohn Friedrich Wilhelm, von welchemwir in der nächsten Generation handeln werden. Die Gleichenstein-schen Stammtafeln geben ihm jedoch auch noch einen zweiten Sohn Frie-drich Nicolaus.

Während Christoph Adolph also von Jugend auf sich dem Chur-fürstlich Brandenburgschen Dienste gewidmet hatte, kann es nicht weiterauffallen, dass er seinem an sich sehr massigen väterlichen StammguteWinterstein, dessen Verwaltung schon sein Vater dritten Händen über-geben hatte, wenig Aufmerksamkeit widmete , die Verwaltung desselbenvielmehr seinem Schwager Adam Georg in Sonneborn überliess, wel-cher als sein Bevollmächtigter auch den früher besprochenen ärgerlichenProcess gegen den Oheim Hans Ludwig wegen Verkürzung in der brü-derlichen Theilung wohl angezettelt haben mochte. Durch diesenProcess wurdenatürlich das Verhältniss zu seinen nächsten Vettern, den Söhnen HansLudwigs, auch gestört, und die Beziehungen kälter. Gleichwohl bethei-ligte sich, wie wir oben gesehen, Hans Bernhardt zur Hälfte dabei,als Adam Georg gegen ein Darlehn von 6423 Reichsthaler den Besitzdes Vorderguts Winterstein auf Wiederkauf von Christoph Adolpherwarb. Angeblich hatte derselbe diese Summe nöthig, um in der MarkBrandenburg gemachte Erwerbungen zu bezahlen, worin dieselben aberbestanden haben , ist uns unbekannt geblieben. Die Besitzungen in Pol-nisch-Preussen, welche wir in den Händen seines Sohnes später finden,können es nicht gewesen sein, vielleicht aber verwendete er die Summe zurAbtragung der Pöllnitz'schen Forderung an das seiner Schwester 1675

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