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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. III. Viertel. I. Branche.

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de? Lehnlandes des blödsinnigen Bruders Ernst, durch den Vergleich vom|8. Juli 1685 erweiterte.

Hans Bernhard lebte sowohl mit seinem Bruder Hartmann Lud-wig als mit der Stiefmutter Amalia Begina geb. von Hopfgartenim besten Einvernehmen, und scheint derselbe vielleicht durch die Erwä-gung, dass Hartmann Ludwig damals nur einen Sohn noch am Lebenhatte (welcher 1694 denn auch kinderlos verstarb), und durch Zuredenseiner Stiefmutter bewogen zu sein, seinen eheloseu Stand aufzugeben, undnach dem Jahre 1687 zur Ehe mit einer Kichte der Stiefmutter, FräuleinSusanna Elisabeth von Hopfgarten aus Mülverstedt, Tochterdes Ernst Friedrich von Hopfgarten und der Elisabeth Marga-retha, gebornen von Hopfgarten, oder wahrscheinlicher des ErnstFriedrich IL und dessen erster Gemahlin Regina Maria geborne v.Zenge. Wie viel dieselbe ihm in die Ehe inferirt, wissen wir nicht, dadie Ehestiftung nicht mehr vorhanden. Aber 2000 Mfl. Baraphernal-Ver-"en seiner Gemahlin hatte er zu dem mit Adam Georg v. Wangen-heim zu Sonneborn gemeinschaftlich unternommenen wiederkäuflichenErwerb des Vorderguts zu Winter st ein aufgewendet, wozu er auchvom Lehnssecretair Rudolphi zu Gotha im Jahre 1700 noch 1000 Tha-ler erborgte. Der Gesammt-Kanfpreis, wozu Adolph Christoph vonWangenheim das Vordergut Winterstein seinem Schwager AdamGeorg und unserm Hans Bernhardt wiederkäufiich überlassen hatte,belief sich auf 6423 Beichsthaler, wozu Hans Bernhardt die Hälftebeigetragen hatte, und dagegen auch die Nutzungen zur Hälfte bezog.

Hans Bernhardt starb am 7. Novbr. 1701 im Alter von beinahe54 Jahren, und hatte durch sein am 30. October 1701 errichtetes Testa-ment seine Witwe zur einzigen Vormünderin ihrer vier unmündigen Kin-der Anna Cath arina Hedwig, Magdalena Sophie, Hans Ludwigund Hans Friedrich eingesetzt, und ihr dabei den Oberst Ernst Qui-rin von Gräfe ndorf und Herrn Friedrich Adolph von Hopf-garten auf Heineck und Mülverstedt zu Beiständen verordnet.

Seine Witwe Susanna Elisabeth, geborne v. Hopfgarten, setztenun den Haushalt in Fischbach ganz in bisheriger Weise fort, aberehe noch eins ihrer Kinder zur Mündigkeit erwachsen war, verstarb auchsie plötzlich und unerwartet am 5. August 1710 zu Fischbach, und esfanden sich nun bei ihrem Tode die Verhältnisse einigermassen verwi-ckelt, die Schulden, welche bei Hans Bernhardts Tode 1450 Thalerbetragen hatten, waren auf 3331 Mfl. 18 gr. 9 pf. angewachsen, hattensich also um mehr als das Doppelte gesteigert. Die während der Vor-mundschaft acquirirten Kuxen zu St. Georgenstadt im Erzgebirge unddie schon früher 1698 erworbenen zwei Kuxen am Silberbergwerke aufder Eleonora zum Strussberge bei Stolberg brachten nichts ein, und die

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XV. Ge-neration.