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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. III. Viertel. I. Linie.

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112. Georg,

des Jägermeisters Christoph jüngster Sohn, dessen Geburtsjahr wirnicht haben feststellen können, wird jedoch nur um wenige Jahre jüngergewesen sein als sein Bruder Hans Ludwig, mit w 7 elchem er die gleicheErziehung als Page am Hofe des Herzogs Johann Ernst zu Eisen achempfangen haben wird, wo wir ihn auch im Jahre 1637 als Cammerjunkergenannt finden, als er beim zweiten Sohne seines Bruders Hans Lud-wig Gevatter stand. Zugleich war er aber auch als Jägermeister inFunktion.

JSach dem Tode seines Vaters und der in demselben Jahre durchdas Ableben des Herzogs Johann Ernst erfolgten Auflösung der Eise-nacher Hofhaltung und nachdem er mit seinem Bruder 1G38 und 1(141sich über die väterliche Erbschaft auseinandergesetzt und das VordergutWinterstein zu seinem Theil erwählt hatte, welchen er damals für so-viel besser als das auf seinen Bruder Hans Ludwig gefallene LoosSonneborn hielt, dass er in des Vetters Bernhard Christoph Be-kuisung zu Wilfterstein erklärte , nicht für 5000 Thaler Zugabe mitseinem Bruder tauschen zu wollen, zog er in die Fremde, um dort «einGlück zu versuchen.

Durch welche Verbindungen Georg nun in die Dienste des JüngernHauses Braunschweig-Lüneburg gekommen ist, haben wir nicht ermittelnkönnen, halten es aber nicht für unwahrscheinlich, dass dabei hauptsäch-lich die Witwe des Herzogs Johann Casimir, eine Tochter Herzog"Wilhelm des Jüngern von Lüneburg und Schwester des zu jener Zeitin Celle und Grubenhagen regierenden Herzogs Friedrich, gewirkthat, welche, bei der damals nothwendig erscheinenden Herstellung einerzweckmässigem Verwaltung der Braunschweig-Lüneburgschen Aemter undForsten, den in der Schule seines Vaters Christoph mit dem Forst- undJagdwesen der Sachsen-Ernestinischen Länder vertraut gewordenen Georgvon Wangenheim ihren Brüdern als eine geeignete Persönlichkeit zurEinführung einer geregelten Forst- und Jagdverwaltung im Lüneburgschenempfohlen haben mochte. Wann sein Dienst bei dem Herzog Friedrichzu Celle begonnen, wissen wir nicht, aber am 4. Novbr. 1647 findetsich bereits eine Bestallung für ihn als Jägermeister, und als bei dem imfolgenden Jahre erfolgten Ableben Herzog Friedrichs der Herzog Chri-stian Ludwig, Georgs Sohn, seinem Oheim in der Begierung des Für-stentlnims Lüneburg gefolgt war, wurde Georg von Wangenheimzum Oberforst- und Jägermeister ernannt und ihm dabei unterm 9. Decbr.1650 folgende Instruction ertheilt:

Von Gottes Gnaden Wir Christian Ludwig Herzog zu Braun-soli weig und Lüneburg bekennen hiermit und in Krafft dieses Briefs

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XIV. Ge-neration.

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