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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xm. Ge- dahin noc h i m Schlosse oder steinernen Hause wohnte, zum Witwensitz
neratiou. 7
zu dienen.
Bei der Verloosung hat darin Christoph das Loos A gezogen.
Länderei und Wiesenwachs sind gleichfalls in zwei Loose getheilt, undhat Christoph hier das Loos B gezogen, leider ist die Specification derLänderei nicht mehr vollständig vorhanden, indem die letzten Blätter da-von fehlen, sie werden jedoch durch ein Verzeichniss von 1648 ergänzt,wenn aber danach im Gothaer Felde 106 Acker und 3 /g Acker, im Aspa-cher Felde 95 3 /4 Acker und die Hälfte der Wiese im Entewinkel und imHainaer Felde 73'/4 Acker zum Loose B gehören, und das Loos A gleichgross 273 3 /§ Acker gewesen ist, so geht daraus hervor, dass Hans Da-vid circa 550 Acker excl. des Krambergs von seinen 3 Vorwerken ausbestellt hat, während die spätere grössere Ackerzahl durch fernere Acqui-sitionen von Bauernländereien bei beiden Gütern herbeigeführt ist. Hin-sichtlich der Lehne und Erbzinsen waren die Loose nicht ganz gleich aus-gefallen, indem Christoph im Loose A und Bernhard Christoph imLoose B
A. B.
an Werth der Lehngelder 13490 alte Schock,an G elderbzinsen 16 fl. lüfL^h llleller jährlan Gänsen 29 Stück ,,
an Michaelis-Hahnen 64 „
an Fastnachtshühnern 12 ,,
an Früchten:
Weitzen 3 Viertel Hegermaass
Korn 11 Mltr. 4 Metzen^Sonneb. JVlaass
Gerstell „ 4 „ „ „
Hafer — „ — „ Hägermaass
12663 alte Seh. — 927 Seh.20 Ü. 20 f9 1/2 # +4 iL lf-bei,29 Stück aequale
59 „ — 5 Stück
12 „ aequale
3ViertelHägerm. aequaleHMltr.2Metz. —2Metzen11 u 2 ,, —2 „
2 Viertel 4-2 Viertel
erhalten hatte, es wurde daher eine desfallsige Ausgleichunglvorbehalten,und blieben ausserdem auch die Schäferei, der Schenckzins, die Backhäu-ser, das Geschoss, Strafen und Bussen, wie die Gerichte und die Ritter-dienste ungetheilt. Die bäuerlichen Lehne waren also jetzt 3879 Schockhöher geschätzt als 1601. Im Jahre 1634 heisst Christoph HerzoglicherBath und Oberforst- und Jägermeister, uud am 26. Januar 1636 begnadigteHerzog Johann Ernst ihn noch durch die Verleihung des Sonnenbergs,eines zwischen Fisch bach und Cabarz gelegenen Wald-Beviers, alsMannlehngut.
Christoph lebte mit Anna, geborenen von Seebach, anscheinendin sehr glücklicher Ehe, aus welcher, nachdem, wie wir schon erzählt,die beiden ältesten Söhne als kleine Kinder gestorben waren, noch oSöhne und, soweit wir es haben erforschen können, zwei Töchter gebor«wurden, welche mit zwei Brüdern die Eltern überlebten.