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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. III. Viertel.

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Aber noch in demselben Jahre scheint auch er schon verstorben zu xni.oe-

neratipn.

sein.

84. Hans David

war der jüngste unter den Söhnen Melchior des Aeltern, und da ermit seinen Brüdern Christoph und Melchior junior noch 1G01 zu einerTheilung der bis dahin unter ihnen und ihren inmittelst verstorbenen Brü-dern gemeinschaftlich besessenen väterlichen Güter schritt, so werden wirwohl nicht irre gehn, wenn wir seine Geburt ins Jahr 1580 setzen. Beidieser Güter-Theilung scheint nun nach herkömmlicher AVeise der ältesteBruder die Theile gemacht und der jüngste die Wahl gehabt zu haben,und erwählte dieser zu seinem Sitze Sonneborn, während Melchiorden altväterlichen Sitz im Mittelschlosse zu Winterstein wählte, und demältesten Bruder das Vorderschloss, wie es früher Friedrieh der Jüngere inWinterstein besessen hatte, verblieb. Bei dieser Theilung 1601 warendie stets nach alten Schocken geschätzten bäuerlichen Lehnschaften des111. Viertels zu 66522 Schock, also jeder brüderliche Theil zu 22174Schock geschätzt, von denen 10 pro Cent Lehnwaare bei Besitz-Verände-rungen fielen. Die Erbzinsen an Früchten, Geld, Gänsen, Hühnern undHähnen jwurden zu einem jährlichen Werth von 355 Schock geschätzt,und jedem Bruder H8'/3 Schock davon jährlich überwiesen. Die Einnah-men von Schenkstätten, Mühlen und Backhäusern blieben gemeinschaftlich.Die Schäferei zu Sonneborn und Oesterbehringen erhielt HansDavid, die zu Winterstein und Kälberfeldt die beiden älteren Brüder.Das Hufiand an allen diesen Orten wurde getheilt, dagegen blieben dieWaldungen in Winterstein und Sondra gemeinschaftlich.

Hans David war am Hofe des Herzogs Johann Ernst zu Eise-nach und bekleidete hier zuletzt die Stelle eines fürstlichen Stallmeisters.

Am 6. Septbr. 1600 hob er Hans Reinhards Sohn Wolff Davidzu Sonneborn aus der Taufe.

In Caspar v. Hansteins Stammbuch findet er sich mit der Jahrs-zahl 1604 und einem gutgemalten Wappen mit dem Motto:E N S W T HElend Sicht Schad Wer Tugend Hat(der Wahlspruch Herzogs Johann Casimir, welcher sich auf seinemSterbefhaler findet), dabei die Unterschrift:

HansDavidt von Wangenheimder frömste dein guht gesel AI zeitund ist darauf von anderer Hand bemerkt.

Obiit Isenach den 24. Juli 1623 Vnnd daselbsten begraben-, liegtzu S. Georg."

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