656
II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xm.Ge- verstorben, und wird sein Oheim Melchior der Aeltere mit seinen be-
neratian.
sessenen Lehnstücken am 5. October 1Ö86 wieder beliehen, er wird daherin einem Alter von circa 30 Jahren verstorben sein, und blieb anschei-nend unvermählt, da uns weder von seiner Gemahlin noch von Kindernetwas bekannt geworden ist.
76. Georg, Friedrich des Jungern Sohn,
wird uns nur in den Lehnbriefen von 1568 genannt, im Fuldaischen Lehn-briefe von 1570 geschieht aber seiner schon keine Erwähnung mehr, undwird er also schon vorher vielleicht 15G9 als Knabe gestorben sein.
77. Friedrieh und 78. Melchior Ludwig,
Melchior des Aeltern Söhne erster Ehe, sind wahrscheinlich als Kinder,vielleicht vor seiner zweiten Verheirathung schon verstorben.
79. Wolff Siegmund,
Melchior des Aeltern 3. Sohn aus seiner ersten Ehe, wird uns im Lehn-briefe von 1589 und sonst nicht weiter genannt; in den Lehnbriefen von1601 ist er nicht mehr aufgeführt. Er war beim Tode des Vaters alleinmajorenn, muss also vor 1567 geboren sein, und war daher wohl auserster Ehe.
81. Wilhelm,Melchior des Aeltern 5. Sohn, begegnet uns am 26. März 1598 im Kir-chenbuche von Gehofen, wo er bei der Tochter Philipp Christophsvon Eberstein Gevatter steht. Er war ein Kriegsmann, und am 9. Octb.1599 wurde ihm ein Reuter von Zacharias Ebelein in der Schenke zuSonneborn erstochen. Er selbst starb am 2. Juni 1600 zu Wintersteinund wurde am 4. dess. M. in der Sonneborner Kirche neben seinem Va-ter Melchior begraben; er kann höchstens 25 Jahre alt geworden sein.
83. Friedrich,
der 7., auf Melchior den Jüngern folgende Sohn, scheint sich den Stu-dien gewidmet zu haben, denn wir finden in Caspar von HansteinsStammbuche sein Gedeuk-Blatt mit gut gemalten Wangenheim'schenWappen und der Inschrift:
Spes mea Christus
G. M. A. V. E.
(Gott Mein Anfang Vndt Ende).
Amatis.simo atque doctissimo Dno possessori paulula haec memorie atque
amicitiae erga apponebat Jenae Mens. Februario Ao. 1600.
Fridericus ä Wangenheimb.