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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. III. Viertel.

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mit ihm in kinderloser Ehe lebte. Nach dem Tode ihres Gemahls XMI - Ge -

uoratiou.

wurde sie lboä Oberhofmeisterin bei der verwitweten Gräfin Emiliev. Schwarzburg, geborenen Gräfin v. Oldenburg-, als solche starbsie am 25. Juni 1GGG und wurde in der Stadtkirche zu Leutenbergbegraben. Die Barths waren ein Thüringensches Geschlecht, wel-ches dem Deutschen Orden einen Hochmeister gab (Zeitschrift des Harz-Vereins, IV. Jahrgang, p. 4G sq.).

b) Söhne erster Ehe:77. Friedrich, 78. Melchior Ludwig, sind beide vor dem Va-ter gestorben, da sie im Lehnbriefe von 1589 nicht genannt werden;

79. Wolff Siegmundtt.

Söhne zweiter Ehe:

80. Christoph, 81. Wilhelm, 82. Melchior junior, 83. Frie-drich, 84. Hans Davidt.

Diese letztgenannten 5 Söhne werden in dieser Reihenfolge im Lehn-briefe von 1589 genannt, und werden sich also auch wohl so im Altergefolgt sein. Die fünf jüngeren aus zweiter Ehe waren noch minderjäh-rig und Balthasar von Wangenheim zu Grossenbeh ringen undHans Jobst von Boyneburg zu Stedtfeld waren ihre Vormünder,wie wir aus dem Lehnbriefe vom 30. May 1589 und aus dem an diesel-ben gerichteten Schreiben der Herzogin Elisabeth ersehen, worin dieHerzogin die nöthigen Hofkleider für ihre Mündel Anna von Wangen-heim verlangt (Nro. 440 der IL Sammlung).

Da nun von diesen G den Vater überlebenden Söhnen zweier Ehennur Christoph und Melchior der Jüngere ihren Stamm fortgesetzt ha-ben, und die Begründer der noch blühenden beiden Branchen des III.Viertels geworden sind, so wollen wir hier erst anführen, was wir von denübrigen Gliedern der XIII. Generation erkundet haben, und dann zunächstChristophs, dann aber Melchiors Branche bis auf die heutige Zeitfortführen.

75. Melchior, Friedrich des Jüngern Sohn,

war 15G8 bei Ertheilung der Lehnbriefe nach seines Vaters Tode gleichseinem Bruder Georg noch minderjährig, und stand unter der Vormund-schaft seines Oheims Melchior des Aeltern, 1570 wird er noch als un-mündig aufgeführt, in den auf Friedrich des Aeltern vom I. Viertelerfolgtes Absterben 1575 ertheilten Lehnbriefen wird aber der Vormund-schaft nicht mehr gedacht, und müssen wir sein Geburtsjahr danach un-gefähr auf 1554 oder früher setzen, 1579 kommt er in den Verhandlun-gen mit seinem Schwager Christoph Goldacker vor, 1585 ist er aber