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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
XII. Ge-neration.
fchen dem Anger Vndt thorhaufe desgleichen; Der Eingangk in dasinnerste Schlofs Collen beyde theill zugleich gebrauchen;
Item den theyll von den sieben Balken des Korn- undt tantzhau-i'ses von Unten an bifs durch aus die behaufunge daran Sampt Ku-chen, Kellern vndt der Wohnunge vber der Capellen, auch den platzvon vorne bifs nach der Kuchen vndt für des Kellers thür, soll die-fem theyll zustehen doch dal's diefer theyll dem andern verstatte, wanin der Capelln gepredigt oder Gottesdienft gehalten, durch die be-hausung hinein zugehen oder zu vergönnen aus dem Zwinger einenlonderlichen gangk hinein zu machen.
Der zwinger aber foll ohne das diefem theyll bleiben bifs an dasangewende des dantzbodens;
der Winkel zwischen dem thurm vndt der mauern auch diefem thevlegefblgen.
Den thurm die helffte haben, nehmlich von unten hinauf bis an.den Simfs.
Den Brun die helffte des gebrauchs und Unterhaltunge u. s. w.In Sonneborn aber erhielt Friedrich das Vorwerk neben demje-nigen des alten Friedrich, also den jetzigen Oekonomiehof des gelbenSchlosses, während Melchior das gegen Brübeim eingetauschte Tni-benbach'sche Vorwerk, das jetzige Hintergut, empfing. Friedriehder Jüngere begegnet uns nun mit seinem Bruder Melchior noch indemselben Jahre 154Ü bei der Ehestiftung Lutz des Aeltern für seinezweite Gemahlin und 1550 bei Friedrich des Aeltern Ehestiftung mitAnna von Berlepsch als consentirender Agnat, und wird 1552 derGemahlin Friedrich des Mittleren zu Grossen behringen Benignagebornen von Griesheim »eben Stolan v. Scharffen stein als Vor-mund zugeordnet, was dafür spricht, dass der Benigna Mutter ebensowie des Stolanus Scharffcnstein Ehefrau seine Schwestern waren.1562 führt er gemeinschaftlich mit seinem Bruder Melchior und demnicht genannten Schwester-Vormund einen Erbschafts-Process wider dievon Kutzleben.
Friedrich der Jüngere ist zu Ende des Jahres 1567 oder iirr An-fange des Jahres 1568 verstorben, indem der Fuldaische Lehnbrief vom30. Juli 1567 ihn noch aufführt, der Sächsische Lehnbrief aber über Win-terstein für seine unmündigen Söhne Melchior und Georg am TageLuciae 1568 ausgefertigt ist. Der Namen seiner Gemahlin ist uns ur-kundlich nicht begegnet, wenn aber König in der Sächsischen Adels-Historie (Theil III, p.957)ihmSibill a, eine Tochter Melchiors v. Schlot-heim zu Almenhausen, zur Gemahlin gibt, und das Sonnebornei' Kir-chenbuch sagt: „am 3 May L600 ist Fraw Syllaba von Wangenheim„Im Herrn selig entschlalfen zwischen 7 und 8 Uhr Nachmittags vnd vff