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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. II. Viertel. III. Linie. I. Branche.

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und seine Familie segensreich bleibender Weise zu Theil werden. ImLaufe der Zeit zeigte es sich, dass die empfangenen vielen Verwundun-gen, besonders aber mehrere Wunden am Schädel, welche diesen schwerverletzt hatten, die Portsetzung seiner militairischen Laufbahn unthunlichmachten, und der Ober-Adjudant von Wangenheim in seinen bestenMannes-Jahren zum Invaliden geworden war. Die Aussicht mit einer Gna-den-Pension als Invalide entlassen zu werden, war keine sehr verlockende,da trat aber die acht Königliche Munificenz ins Mittel. Wangen heimwurde beurlaubt, um sich bei dem als tüchtigen Beamten und ausgezeich-neten Landwirth anerkannten Oberamtmann Wedemeyer zu Catlen-burg in cameralistischen und landwirthschaftlichen Arbeiten einige Fach-Kenntnisse zu erwerben, und wurde ihm darauf zu Maytag 1798 die Ver-waltung des Klosteramts W^iebrechtshausen bei Northeirn unter Ver-leihung des Charakters eines Königlichen Drosten übertragen. Eine Stel-lung, in welcher es ihm möglich war, unter den angenehmsten äussernVerhältnissen, bei einer massigen Pacht sich und seiner heranwachsendenFamilie eine sorgenfreie Existenz zu schaffen, wenn er seine erworbenenlandwirthschaftlichen Kenntnisse nur einigermassen zu verwerthen imStande war.

Es sollten jedoch den neuen Drost zu W T iebrechtshausen auchbald noch schwere Zeiten und Prüfungen treffen. Die Occupation derHannoverschen Lande durch die Franzosen im Jahre 1803, der sich daranknüpfende auf Napoleonscher' Willkür basirte Preussische Besitz, welcheralsbald wieder dem neumodigen Königreiche Westphalen Platz machenmusste, legte auch dem Pacht-Inhaber des Klosteramts Wiebrechtshau-sen, welches an der grossen Militairstrasse von Cassel über Braun-schweig nach Hamburg lag, schwere, oft kaum erschwingliche Lastenauf, aber das Jahr 1813 brachte die Bückkehr der Herrschaft des ge-liebten alten Königshauses in seine Stammlande, und die Usurpationder Fremdlinge musste weichen. Nach der Stiftung des Guelphen-Ordenswar der Drost von Wangenheim unter den 1816 ernannten Kitternund bald erfolgte auch das Avancement vom Drosten zum Oberhauptmann.Jedoch sollte er sich nicht lange mehr dieser Kückkehr zur alten Ord-nung erfreuen, seine schweren Kopfwunden hatten ihm schon von Anfangan periodisch in verstärkter Weise wiederkehrende Leiden, mit heftigenKopfschmerzen und momentanem Verlust des Gedächtnisses, zugezogen,welche durch den Gebrauch von Badecuren und durch die Behandlungvon Seiten der geschickten Aerzte der Universität Göttingen zwar ge-lindert aber nicht beseitigt werden konnten, bis im Laufe des Jahres 1820allmählich ein nicht mehr zu bewältigendes Gehirn-Leiden sich seiner be-mächtigte, und am 28. Septbr. 1820 seinen Tod in W r iebrechtshausenherbeiführte. Er wurde auf dem städtischen Kirchhofe zu Northeim be-

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