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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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IL Buch. Zweiter Abschnitt,

neration" ^ > * er( i e ' n emen Graben sinkt, wohin ihm noch ein Schuss nachgesendetwird, welcher aber nur seinen Mantel durchlöchert. Die Feinde lassenihn für todt liegen, er hat aber doch noch soviel Krait, dass er sichdas Taschentuch um den sehwerverwundeten Kopf bindet, dann verlierter die Besinnung. Inmittelst war die Hannoversche Infanterie unter Ge-neral v. d. Busche vorgedrungen, hatte das Dorf Bexpoede genommendie Franzosen hinausgeworfen und den gefangenen Feld-Marschall Fre-Atag befreit, und nun drang der damals als Hauptmann in der Hannover-schen Armee dienende Prinz von Schwarzburg-Sonderhausen darauf, denBefreier des Herzogs auf dem Kampfplatze aufzusuchen, um ihn, wennauch als Leiche, zu den Seinigen zurückzubringen. So wurde denn derSchwer-Verwundete noch in derselben Nacht in jenem Graben besinnungs-los aber noch lebend gefunden, der Begiments-Chirurgus Strohmeyer(nachheriger Hofchirurgus zu Hannover) legte beim Scheine einer La-terne, welche der Zielpunkt mehrerer Schüsse des Feindes wurde, denersten Verband an, und leitete seinen Transport ins Hospital zu Brügge,wo er am dritten Tage aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte, und beiseiner sonst kräftigen Constitution bald soweit hergestellt war, dass ihnder Herzog von Cambridge im Monat October schon nach England schi-cken konnte, um selbst den Königlichen Eltern über die Errettung de»Prinzen aus Todesgefahr und Gefangenschaft Bapport zu erstatten. Wan-genheim war mittlerweile unterm 6. October 1793 zum Capitain er-nannt, und wurde von der Königlichen Familie in Windsor mit denunverkennbarsten Zeichen der höchsten Huld und Gnade aufgenommen,besonders sprach sich die mütterliche Dankbarkeit der Königin Charlottegegen den Better ihres jüngsten Lieblings-Sohns in der herzlichsten Weiseaus. Nicht mit Ordenszeichen und grossen Königlichen Geschenken wurdeder Sendbote des Königlichen Sohns empfangen, aber im engsten Fami-lien-Kreise der Königlichen Eltern und der Prinzessinnen musste er im-mer wiederholend von den Ereignissen des Kriegs und von dem Ergehender drei Königlichen Prinzen, welche im Felde standen, erzählen, aberauch über seine eigenen persönlichen Verhältnisse und das Glück seinerjungen Ehe und seine mit einer erstgeborenen Tochter in der Heimathzurückgelassene Frau, und was seinem Herzen nahstand, musste er be-richten, und die treuherzige Weise, in der es geschah, gewann ihm dasWohlwollen des Königs und der Königin, wofür wir als einen charakteri-stischen Beleg anführen können, dass eines Tages, wo er in Windsorzur Königlichen engsten Familien-Tafel befohlen war, das acht Thürin-gensche Gericht, Mehl-Klösse mit frischen Birnen gekocht, servirt wurde,und die Königin dabei sagte, sie habe das Gericht bestellt, weil Wan-ge nheim es für seine Lieblingsspeise erklärt habe.

Aber der Königliche Dank sollte ihm auch in anderer und für ihn