Stamm Winterstein. II. Viertel. III. Linie. I. Branche.
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1821 verstarb. Die Witwe, auf eine Gnaden-Pension von monatlich 3 $ xlx - 9 a '
lu t ' ' neration.
reducirt, konnte davon nicht leben, und entschloss sich, sich ihren Le-bensunterhalt als Hebamme zu verdienen, besuchte zu dem Ende vom 1.Januar bis 30. April 1824 das Hebammen-Lehr-Institut zu Posen, undwurde, nachdem sie sich im May 1824 *u Polnisch-Lissa besetzt hatte,am 7. October 1824 für den Bezirk Alt-Laube im Fraustädter Kreiseangestellt, von wo sie nach Lissa zurückkehrte. Da sie nun inmittelstam 3C. April 1824 zum 2.Male mit einem gewissen Hopfgarten, wahr-scheinlich ein Chirurg, sich verheirathet hatte, verlor sie ihre geringePension, und als ihr zweiter Mann 1844 starb, wendete sie sich in mehr-fachen Gesuchen um Unterstützung an die Königlichen Behörden, ohnedass aus den uns vorliegenden desfallsigen Akten (welche cassirt als Ma-kulatur verkauft werden sollten und vom Lieutenant Arthur von Wan-genheim im 59. Begimente zufällig aufgefunden wurden) der Erfolg er-sichtlich ist. Sie war damals einige 60 Jahr alt, und ist noch in demsel-ben Jahre in ihrer Armuth gestorben.
Die zweite Tochter Wilhelmine war an einen Herrn von Eockverheirathet, welcher zuletzt als Capitain im 21. Infanterie-Begimentediente, und als solcher wegen Invalidität 1833 verabschiedet wurde. Siestarb zu Stargard am 13. October 1831, und hinterliess zwei Töchter,ebenfalls in grosser Dürftigkeit.
Der zweite legitimirte Sohn des Friedrich Jobst hiess Carl Frie-drich, war Lieutenant in der Preussischen Artillerie, wurde hernachSteuer-Aufseher in Gardelegen und starb am 9. August 1804 als Ac-cise-Einnehmer zu Putlitz; er hatte sich zu Gardelegen verheirathet,und seine Witwe Sophie, geborne Bemmen, heirathete in 2. Ehe wie-der einen Lederfabrikanten Kiesel zu Perleberg. Aus der ersten Ehewar eine Tochter vorhanden, Auguste von Wangenheim, welche ineinem aus Perleberg den 23. Febr. 1819 datirten Brief den damaligenHofmarschall von Wangenheim zu Hannover um Auskunft über ihreFamilie bat. Xach diesem Briefe existirte auch noch ein
dritter legitimirter Sohn des Friedrich Jobst, welcher gleichfallsLieutenant in der Artillerie gewesen und vor 16 Jahren, also im Jahre1803 gestorben sein und zwei Töchter hinterlassen haben soll, welche inBerlin lebten. Zu diesen gehörte vielleicht das Fräulein v. Wangen-heim, welches 1838 in Charlottenburg einer Erziehungs-Anstaltvorstand, und war vielleicht seine Witwe die Antonica Henrica Li-setta, verwitwete von Wangenheim, geborne von Staudnitz, wel-cher am 6. October 1808 die Gräflich von Eickste dt sehen Gerichte zuLatikon beiPasewalk bezeugen, dass sie durch Plünderung und gänz-liche Zerstörung ihres Guts Golau alles Ihrige verloren, die Buinen denC'reditoren überlassen, und in den insolventesten Umständen mit ihren 5
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