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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. II. Viertel.

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fiip noch im Laufe des Jahres 1542 aufgenommen sein, und geht aus der xni - Ge -

. neration.

Urkunde von 1562 auch hervor, dass anscheinend Wolf von Bibra dieAussteuer der Tochter mit 800 Rheinischen Gulden noch bei Lebzeiten indie Hände des Schwiegersohns gezahlt hat, es muss also die Ehe auchnoch vor dem 1. Novbr. 1542 als vollzogen angenommen werden, undmöHicher Weise haben die 1562 genannten 3 andern Personen auch nurjene erste Eheberedung bei der Ausfertigung schliesslich mit vollzogenund werden von Wolf Veit darum mitgenannt.

Anscheinend hatte Lutz der Aeltere dem jungen Ehepaare, währender selbst zu Winterstein und in seiner letzten Lebenszeit in Wangen-heim wohnte, seinen Antheil am Schlosse im Weyher zu Sonnebornbewiesen, und hauste hier die junge Frau, indessen Wolff Veit sichwährend der ersten Jahre der Ehe noch auf öfteren Kriegszügen in derFremde, sei es auf Gebot seines Lehnsherrn, sei es aus freien Stückenversuchte. Nach der unglücklichen Schlacht von Mühlberg am 24. April1547, in welcher er drei wohl gerüstete Pferde einbüsste, scheint er dasKriegs-Handwerk aufgegeben zu haben, wenn er nicht vielleicht durchseine Frau und deren nahen verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem inWürzburg und bei den Bayreuther Markgrafen zu dieser Zeit noch inhohem Ansehen stehenden Wilhelm von Grambach in die damaligenFehden in Franken mit verwickelt war. Der Oheim der Affra, verehe-lichten v. Wangenheim, Wilhelm von Bibra zu Schwebheim, warin zweiter Ehe mit Anna von Grumbach, Wilhelms Schwester, ver-mählt, dessen andere Schwester Hessra als Witwe des Michael vonBibra, seit 1543 im Genüsse der Erbschaft ihres verstorbenen Ehemanns,zu Gemünde sass.

Nach der als Manuscript gedruckten Geschichte der Familie vonBibra (München 1870) waren von Äff ras vier Schwestern Anna anPhilipp von Gebsattel verheirathet, und ihr Sohn Johann Philippwar von 1599 bis 1609 Fürstbischof zu Bamberg, die Schwester Bri-gitta aber hatte Sebastian von Seckendorff zu Simmeisdorf zumGemahl, die anderen beiden Schwestern werden nicht genannt, und alsmit ihrem Bruder Heinrich zu Schwebheim am 12. Juni 1602 ihreLinie des Bibra'schen Geschlechts erlosch und die Irmelshäuser Liniein die Lehne succedirte, werden nur Affra v. Wangenheim und Annavon Gebsattel, die Mutter des Fürstbischofs, als Allodial-Erbinnen ge-nannt, die übrigen Schwestern müssen also kinderlos vor ihm verstorbensein, aber auch Affra und Anna wurden wohl nur von ihren Kindernfepräsentirt, wenigstens war Affra, dem Sonneborner Kirchenbuche zuFolge, bereits 35 Jahre vorher im Jahre 1569 am 18. Februar verstor-ben. Dass ihre beiden nachgelassenen Kinder an der vom LehnsfolgerBernhard v. Bibra 1604 ausgezahlten Abfindung der Allodial-Erben