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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. II. Viertel.

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Mantel mit braunen Pelz gefüttert und unten verbrämt. Danach ihre gul- XIIL Ge "denen Kleinote und was sie zur Ehe gebraucht an Leinenzeug.

Die Hochzeit pflegte er allein zu bestreiten, wenn der Bräutigamdie Heimfahrt bestritt. Wenn der Bräutigam aber beides übernahm, dieHochzeit also im Hause des Bräutigams gehalten wurde, so gab er einejedes Mal zu vereinbarende Quantität an Weitzen, Korn und Hafer undeine Summe Geldes dazu, wie sie verglichen wurde, und der Bräutigammusste dann Alles auf seine Kosten ausrichten. So war es mit allen aus-gestatteten Schwestern bisher gehalten.

Wenn danach an Ehegeldern und Aussteuer für die acht TöchterLutz des Aeltern nicht weniger als 6400 Gulden aufzuwenden waren,so setzt dies nach den damaligen Zeit-Verhältnissen allerdings ein bedeu-tendes Vermögen voraus, und zeigt, dass Lutz für einen begütertenMann gehalten werden musste.

Gehen wir nun zu den Söhnen Lutz des Aeltern über, so habenwir zuerst

73. Hans,

seinen anscheinend ältesten Sohn zu erwähnen, von welchem wir jedochnichts weiter wissen, als dass er nach seines Vaters Tode 1551 mit sei-nem Bruder Wolff Veit zusammen die Lehne empfangen hat, und dasser bereits im Jahre 1553 am Sonntage vor Jacobi zu Coburg verstorbenund auch dort begraben ist, wie die Kotiz in Wolff Veits Hausbuchebeweist:

Hans von Wangheym meyn lieber Bruder feiiger ift in Chriftoentfchlaffen vnd hat eyn fanfftes Chriftliches ende genommen, liegetin Coburgk begraben, ift entfchlaffen vif den Sontagk vor Jacobivngefer Anno domini 1553. Jahr."

Urkundlich tritt er uns nur einmal als Hans der Jüngere entgegen,als er 1551 am Donnerstag nach Michaelis im Vereine mit seinem BruderWolff Veit den Herzog Joh. Friedrich den Mittlern darum bittetihren Schwestern Vormünder zu bestellen, wozu ihr Vater seinen Schwa-ger Christoph von Harstall und seinen Vetter Balthasar v. Wan-genheim testamentarisch bestimmt habe (Nro. 405 der IL Sammlung).

Er scheint nicht vermählt gewesen zu sein, da von einer Witwe oderKindern keinerlei Erwähnung geschieht, und es offenbar auf einem Irr-thum beruht, wenn ihm eine an Hans Truchsess verheirathete Beatazur Tochter und eine Ursula v. Harstall zur Gemahlin gegeben wird,da jene Beata nicht seine Tochter, sondern seine Schwester, und Anna(nicht Ursula) von Harstall seine Mutter war, wie wir eben gesehen

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