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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
XIII. Ge-neration.
7. Beata v. W. meyne Schwester ist einem von Adel HansTrugksess von Wetzhausen zu Unsleben zur Ehe durch michben und habe sie ihm zu Sonneborn Ehelich beigelegt auf den jj$Januarii 1556. Sie starb nach einer Notiz des Herrn von Mülverstedtschon am 12. Novbr. 1560 und ihr Gemahl folgte ihr am 24 April 1575.
8. Elisabeth v. W. meyn Schwester ist Jörge v. TobekatzeiEhelich durch mich antrauet worden Anno dni 1556. (Georg von Ibekatz war zu Elleben bei Arnstadt gesessen) „
Während die Ehegelder und Aussteuer der beiden ältesten an G
org von Wangenheim und Asmus von Stein verheirathet gewesenen
Schwestern, von deren Vater Lutz dem Aeltern schon berichtigt wordet
waren, aber von Georg von Wangenheims Seite im Jahre 1557
gebräuchliche Verzicht auf die weitere Erbschaft für seine Kinder nocl
im Rückstand war, hatte Wolff Veit die Abfindung und Aussteuer für
seine übrigen sechs Schwestern zu besorgen, was ihm bei der schnell
einanderfolgenden Verheirathung derselben wohl schwer genug fallen
mochte, denn er hatte auch noch mancherlei väterliche Schulden zu
zahlen. So führt er pag. 8 seines Hausbuchs an, dass er gleich in
ersten Jahren nach seines Vaters Tod für diesen an Hans von Herda
100 fl., an seines Vaters Bruder Friedrich von Wangenheim 200
Thaler, an Beinhart von Herda 200 Thaler und an den von Witz
leben zu Molschieben 173 fl. hat bezahlen müssen und fährt fort
Item Dieffenn vier fchwegern als Cristoff von Wullerslebei
feiigen, Hans von Holleben zu Wildenfpryngk, Philipps i
Witzleben zu Greffenauwe und Jörg von Dobekatzen zuEl
leben habe ich jeden 400 fl. geben fynes ehegeldlt thun 1600 i
zufammen, vollzogen vnd verzieht gethan Itzo 1559.
Item Christoph von Bach zu Coburgk meynem fchwager hab iel
400 fl. Ehegeld vergnüget vf das 1559. Jahr. Ich hette ihnen len-
geft vergnügt, die wollten aber nicht -verzieht thun.
Item Hans Truckfels habe ich 400 fl. Ehegelds vergnügt im 1563
und 64. Jahre.
Item Jeder fchwelter für 400 gülden Ketten, Kleinot, Kleiderwas zum Beylager vnd Heymfart gehöret.
In dieser letzten Beziehung stellt er ein Verzeichniss auf,- was er je-der Schwester neben den 400 fl. Ehegeldern geben muss, und verzeichne!darin: Eine goldene Kette für 50 Gulden, an Kleidern: Ein ganz Satenes Kleid oben mit goldnen Tuch besetzt, Ein Damast-Kleid oben mitSammt besetzt, Einen Kartegk (vielleicht Cartouche, ein kleiner MuMÜoben mit Sammt besetzt, Ein Härenes Kleid (wollner Rock?) oben mitSammt besetzt, Ein Seiden Kleid oben mit sammt besetzt, Einen seidene«