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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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Stamm Winterstein. II. Viertel. 545

Dreizehnte Generation im II. Viertel des Stammes Winter stein.

XIII. Ge-neration.

Die Kinder Lutz des Aeltern, über welche uns das erhaltene, be-reits oft angeführte Hausbuch die einzige aber interessante Auskunftgibt, waren sämmtlich aus 1. Ehe zwei Söhne: l.IIans und 2.Wolff Veit,und wie schon gesagt 8 Töchter, welche wir hier voran in der Reihen-folge aufführen wollen, wie sie sich verheirathet haben, und wie sie sichwahrscheinlich auch im Alter folgten.

1. Katharina, wahrscheinlich die älteste der Töchter, wurde 1534mit Georg von Wangenheim des Stammes Wangenheim zu Brü-heim verheirathet, lebte beinahe 14 Jahre in dieser mit Kindern reichgesegneten Ehe, wie wir bei Georg von Wangenheim bereits an-geführt haben, und starb noch bei Lobzeiten ihres Vaters 1548 zu Brii-heim, wo sie auch begraben liegt.

2. Anna, auch bereits vor dem Vater verstorben; von ihr sagt derBruder Wolff Veit:Anna von Wangheym meyn Schwefter istAfsmus vom Stein zur Ehe geben, hat mit ihm fast 12 Jahre gelebt,dann in Gott verschieden vnd von dieser Welt genommen. Ist in demDorf Barchfeld an der Werra begraben.

Von seinen übrigen sechs Schwestern, welche anscheinend beim Todedes Vaters sämmtlich noch minderjährig waren, erzählt Wolff Veitferner:

3. Veronica v. W. meine Schwester habe ich nach des VatersTode mit Christoph von Wullersleben Ehelich beigelegt und 400gülden Ehegeld Ist geschehen im Jahre 1552. Vielleicht war die Sybillavon Wullersleben, welche sich am 1. Juni 1599 zu Sonnebornmit Junker Gangloff von Heilingen vermählte, eine Tochter ausdieser Ehe.

4. Magdalena v. W. meine Schwester habe ich Philipps vonWitzleben zu Gräfenau geben und sie Ehelich beigelegt, 400 güldenund ihre Kleidung geben. (Dies geschah wahrscheinlich im Jahre 1553, inden uns zugänglich gewesenen Witzleben'schen Stammtafeln wird sienicht erwähnt).

5. Margaretha v. W. habe ich Christophen von Bach zu Co-burg wohnhaft geben, die hat Hans Friedrich der alte Herzog zuSachsen zu Weimar beigelegt, habe ihr nach der Hochzeit ihre 400gülden geben, ist geschehen 1553. «

(Diese Schwester war demnach ohne Zweifel Hoffräulein bei derHerzogin Sibille, Churfürst Johann Friedrich des Grossmüthigen Ge-mahlin, welche am 21. Febr. 1554 verstarb).

6. Amalia v. W. meyne Schwester habe ich Hans von Holle-ben zum Wildenspring zur Ehe beigelegt. Anno domini 1554.

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