Stamm Winterstein. I. Viertel. II. Linie. I. Branche.
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von noch verschiedene passiva abzuführen waren, so erscheint der Sohn xvll, -. Ge-
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Adam Melchior Johann Walrab doch während seines ganzen, frei-lich nur kurz bemessenen Lebens als ein wohlhabender Mann, dem auchCapital-Mittel zu Gebote standen, welche ihn in den Stand setzten, schon1751 von dem Chur-Baiernschen Lieutenant Ludwig Ernst von Wan-genheim des Wangenheim'schen Stammes dessen Hälfte des Stein-hofs zu Brüheim für 7000 Mfl. zu kaufen, und durch diese Acquisitionsein Gut zu Brüheim wesentlich zu vergrössern und zu verbessern. Erscheint nur kurze Zeit im Militairdienste zugebracht zu haben, und alsHauptmann abgegangen zu sein.
Er vermählte sich jung wahrscheinlich schon im Jahre 1748 oder imAnfange des Jahrs 1749 mit Fräulein Sophia Amalia von Zenge,Tochter des Ernst Eriedrich von Zenge und seiner Gemahlin AnnaHedwig, geborene von Seebach auf Hallungen. Diese Ehe wurdeaber, nachdem die junge Frau ihrem Gemahle am 9. Januar 1750 einenSohn Friedrich Ludwig Walrab geschenkt hatte, schon am 11. des-selben Monats durch den Tod der Wöchnerin zerrissen.
Adam Melchior Johann Walrab schritt im Jahre 1751 zur zwei-ten Ehe mit Fräulein Auguste Sophie von Wangenheim, der hin-terlassenen Tochter des als Herzoglicher Schlosshauptmann zu Altenburgim Januar 1734 bereits verstorbenen Friedrich Nicolaus vom ILViertel auf dem Obergute zu Sonneborn, und erzeugte mit ihr einenSohn Friedrich August und eine Tochter Friederika Louise, wel-che die Gemahlin des Bernhard Carl Heinrich von Wangenheim-Waugenheim und die Mutter des Würtenibergschen Ministers CarlAugust v. W. wurde.
Aber auch diese zweite Gemahlin starb sehr jung am 22. May 1755und seine aus zwei Ehen lebenden drei unmündigen Kinder machten esihm nach mehr als 3jährigem Witwerstande zur Pflicht, durch eine baldigedritte Ehe seinen Kindern wieder eine Mutter und Erzieherin zu geben,wobei namentlich auch der dringende Wunsch seiner noch lebenden, ihrherannahendes Ende fühlenden Mutter sehr mit in die Wagschale getal-len zu sein scheint. Sie war es wohl, welche das Auge ihres Sohnes aufihre Gross-Nichte Friedrike Louise von Keudel, die Enkelin der1697 an Bernhard Walrab v. Keudel verheiratheten ältesten Schwe-ster ihres verstorbenen Gemahls Adam Melchior von Wangenheim,die zweite Tochter des bereits verstorbenen Hessen-Casselschen Rittmei-sters Adolph Christian von Keudel aufSchwebda und dessen Ge-mahlin So phia Juliane, geborenen von G räfendorf, gelenkt hat. Dienahe Verwandtschaft (der Bräutigam war Geschwister-Kind mit dem Va-ter seiner Braut) scheint auf keiner Seite Bedenken erregt zu haben, undso wurde am 8. Novbr. 1758 zu Schwebda die sehr ausführliche Ehe-