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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Zweiter Abschnitt.

xvm.Ge- älteste Kind ihrer Eltern. Sie verlobte sich mit dem Herzogl. Sachsen-neration. t ^

Coburg-Salfeldschen Kammerjunker und Oberforstmeister Georg AdamAnthon von Lengefeldt auf Weise nburg, und wurde die Ehestiftungvon beiden Seiten am 31. Januar 1742, wahrscheinlich dem Hochzeitstage,zu Brüheim vollzogen, auf des Bräutigams Seite, von diesem selbst undferner von Carl Christoph, Johann Christian Carl, ChristophFriederich, Augustus Alexander, Christoph Wilhelm und Au-gust sämmtlich von Lengefeldt, von Joh. Friedrich Heimischals Vormund des unmündigen Ludwig Friedrich von Lengefeldtund von Johann Friedrich von Schönfeldt als Zeuge, auf der BrautSeite von dieser selbst und Herrn Friedrich von Schwartzenfelssals ihr beigegebener Curator sexus, vom Braut-Vater Adam Melchiorvon Wangenheim und seiner Gemahlin Sidonia Christine, gebo-rene von Boyneburg, seinem Bruder Georg Friderich von Wan-genheini und Herrn Johann Wilhelm von Riedesel zu Eisen-bach als Zeuge. Die Braut brachte dem Bräutigam einen Brautschatzvon 2000 Mfl. zu, wogegen ihr ein ebenso hohes Gegenvermächtniss vomBräutigam aus seinen Gütern neben einem freien Witwensitze etc. ver-sprochen wurde. Am 23. Januar 1743 quittirte Hr. von Lengefeldüber den vollständigen Abtrag der versprochenen 2000 Mfl. seinem Schwie-gervater, und am 5. Septbr. 1743 erfolgte die lehnherrliche Bestätigungdieser Eheberedung. Die junge Frau starb aber, wie schon gesagt, früh-zeitig mit Hinterlassung einer einzigen Tochter, der ebengenannten So-phia Christiane Francisca Emilie, und scheint das Kind von denmütterlichen Gross-Eltern zu sich nach Brüheim genommen zu sein, wowir demselben 1747 bei Adam Melchiors Tode begegneten und das-selbe 1763 beim Tode der Grossmutter noch fanden. Weitere Kundeüber diese Grosstochter fehlt uns, und wissen wir auch nicht, in welchemverwandtschaftlichen Verhältnisse sie zu Charlotte von Lengefeld,des Dichters Schiller späterer Gemahlin, stand.

375. Adam Melchior Johann Walrab.

Als das Jahr seiner .Geburt wird 1724 angegeben. Er wäre danachbeim Tode seines Vaters 23 Jahre alt gewesen, und dass er beim Todedes Vaters mündig war, geht aus den schon im May 1749 stattgefunde-nen Verhandlungen über das Witthum seiner Mutter hervor, wobei ersich als sehr wohldenkender und freigebiger Sohn der Mutter gegenüberbewies. Wenngleich bei dieser Gelegenheit der ermittelte und bei derBestimmung des Erbtheils der Tochter der bereits verstorbenen Frau vonLengefeld, seiner Schwester, in Betracht kommende Allodial-Nachla»des Vaters Adam Melchior nur zu circa 6482 ,$ berechnet war, wo-