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Stamm Winterstein. I. Viertel.
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den zum Hause Breitenbach gehörigen Ackerbau und Wiesenwachs X1L Ge -
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mit zu übernehmen, mit demselben wegen einer angemessenen Herabse-tzung an seiner baaren Besoldung nach billiger Schätzung zu unterhan-deln und abzuschliessen. Es scheint daraus hervorzugehen, dass das HausBreitenbach zum wesentlichen Wohnsitze des Amtmanns bestimmt war.Die Einführung war nun am Donnerstag nach Kiliani, also am 10. Juli,1539 geschehen, und berichtet der Hauptmann Ewalt von Branden-stein darüber mit dem Eentschreiber Günther Herwagen gemein-schaftlich, indem sie zugleich anzeigen, dass dem Amte zu Gerstungendurch die dortigen Ganerben mancherlei Abbruch unter den früheren ver-storbenen Amtleuten geschehen sei, und würde das Einkommen diesesAmts merklich gebessert werden können, wenn die A. G. Herrschaft dasbeste und grösste dortige Ganerbengut, welches Rudolf von Boine-burg mit einem grossen Ackerbau besitze, und dem Amte nah und wohl-gelegen sei, von dem Besitzer erwerben könnte, was vielleicht durch ei-nen Austausch gegen das bisher vom Kloster Eeinhardsbrunn beses-sene Vorwerk zu Ober-Ellen zu effectuiren sei, auf welchem damalsnoch eine Reinhardsbrunner Ordens-Person, Hieronimus Gerlach, wirth-schaftete. Der Churfürst Johann Friedrich ist jedoch auf diesen Vor-schlag nicht eingegangen, oder die Verhandlungen haben sich zerschlagen,denn die v. Boineburg blieben damals im Besitze ihres Guts in Gerstun-gen, und Ober-Ellen wurde 1543 für 5000 Gülden als Mannlehngutan Curt von Han stein verkauft, und befindet sich noch im Besitze derHanstein'schen Familie. Wie lange Friedrich der Aeltere die Ver-waltung der drei Aemter Gerstungen, Haus-Breitenbach und Ei-senach geführt hat, haben wir nicht ermitteln können.
1542 folgte er dem churfürstlichen Aufgebote zur Musterung, undwar der Sprecher der Ritterschaft, als Churfürst Johann Friedrich die-selbe, nach Beilegung des mit Herzog Moritz ausgebrochenen Zwistes,am 12. April 1542 auf dem. Schlosse zu Grimma wieder entliess (Archivfür die Sächsische Geschichte Band IV, p. 80). Als aber 1546 der Kriegder Schmalkaldenschen Bundesgenossen mit Kaiser Carl V. zum Aus-bruch kam, stellte sich Friedrich der Aeltere mit allen seinen Vetternzum Heere des Churfürsten, und nahm an der unglücklichen Schlacht vonMühlberg Theil. Während der Gefangenschaft des Churfürsten Jo-hann Friedrich von 1547 bis 1552 finden wir ihn in seiner Eigen-schaft als churfürstlicher Rath zum Oefteren in der Umgebung des Her-zogs Johann Friedrich des Mittlern, welcher die Regierung in Ver-tretung seines gefangenen Vaters führte, und nach der Rückkehr desChurfürsten aus der Gefangenschaft war er unter denjenigen Mitgliedernder Landschaft, welche den nach Churfürst Moritzens Tode zwischendessen Nachfolger Churfürst August und dem geborenen Churfürsten