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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein.

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Inventar auch eine Ottilie von Wangenheim, Witwe von Witzle- XIL . Ge "

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ben genannt, welche wir ebenfalls für eine Tochter von Hans ansehenmüssen. Da aber unterSchwieger" auch Schwiegersöhne gemeint seinkönnen, so könnten beide auch wohl Friedrichs des Aeltern Töchterund Hans des Jüngern Enkelinnen gewesen sein.

I. Viertel des Stammes Winterstein.

52. Friedrich XIII.,

der jüngste Sohn Hans des Jüngern, war der Begründer dieses noch inzahlreichen Nachkommen blühenden Astes des Wintersteiner Stammes.

Zwölfte Generation im I. Viertel des Stammes Winterstein.

Friedrich, welcher bis zum Tode Fridrichs, des Stammvatersdes III. Viertels im Jahre 1536, der Jüngere, von da an aber im Ge-gensatz zu zwei gleichnamigen Vettern (Friedrich dem Mittlern, ApelsSohn, und Friedrich dem Jüngern, des 1536 verstorbenen altern Frie-drichs Sohn) der Aeltere genannt wurde und sich selbst so nannte, wirdam Schlüsse des 15. oder im ersten Jahre des 16. Jahrhunderts geborensein, denn zwischen den Jahren 1516 und 1522 hat er, wie wir bei sei-nem Bruder Erasmus schon erzählt, seine Mündigkeit erreicht. Wennbei dem Studenten-Auflaufe zu Wittenberg im Juli 1520 die studiren-den Edelleute sich auf dem Zimmer des von Wangenheim, welcherbei Blasius Hennikyn wohnte, ihre Zusammenkunft hielten (Reg. 289der I. Sammlung), so kann dieses nur dieser Friedrich gewesen sein,da, wenn auch Georg vom Stamme Wangenheim sich gleichzeitig inWittenberg aufgehalten haben sollte, derselbe dort doch als Geistlichertheologischen Studien oblag, und also wohl schwerlich für einen Anführerder jungen studirenden Edelleute bei einer Rauferei mit den Bauern undHandwerksburschen der Stadt gehalten werden kann.

1523 am Montage nach der Allerheiligen Woche finden wir ihn allein,ohne seine Brüder, mit seinem Vetter Apel über das Backhaus zu West-hausen disponirend (Urk. 293 der I. Sammlung) und müssen darausschliessen, dass er und seine Brüder sich in die väterlichen Güter bereitsgetheilt hatten, und er Westhausen mit seinem Vetter Apel allein be-sass. Diese Annahme findet eine weitere Bestärkung in der Urkundevom Montage nach Jubilate 1526 (Nro. 297 der I. Sammlung), wonach dieGebrüder Koch zu Eisenach ihn allein als Lehnherrn angehen, um denVerkauf einer ihnen verliehenen Korn-Gülde von Berndt Engels Hofzu Wolfsbehringen zu genehmigen.

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