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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Zweiter Abschnitt.

xu. Ge- 1529 auffallender Weise seinen lungeren Brüdern nachgesetzt fvnnfern

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liebenn getreven Friderich Luz vnnd Affmus v. "Wangenheim geprue-dernn) und möchten wir daraus doch schliessen, dass hier des Vaters Namenvon seinen Brüdern, als den Vormündern, für den hinterlassenen nichtgenannten Sohn angegeben ist, und Erasmus selbst schon todt war.

Erasmus hinterliess einen unmündigen Sohn Hans, eine Witwescheint ihn aber nicht überlebt zu haben, wenigstens kommt von einersolchen in den Akten nichts vor.

68. Hans,(XIII. Generation des Stammes Winterstein.)

sein unmündiger Sohn, stand unter der Vormundschaft seiner beidenOheime Lutz und Priedrich, welche 1531 am Sonnabend nach MariaMagdalena mitdes Kindes aigenn gelt" eine alte Schuld-Verschreibungauf Sonneborn über 30 löthige Mark Silbers für 210 Mfl. einlösten(Nro. 228 der I. Sammlung), was sich am Montage nach Kiliani 1531mit einer Summe von 75 Gulden (Nro. 243 der I. Sammlung) und Bar-tholomai desselben Jahres hinsichtlich einer Summe von 150 Gulden wie-derholte, was eine Summe von 435 Gulden vormundschaftlicher Erspar-nisse innerhalb 4 Jahren ergibt, woraus für die Beurtheilung des Vermö-gens des Kindes jedoch kein Anhaltspunkt zu entnehmen ist.

Da Lutz und Friedrich bereits am Montage und respective Diens-tage nach Jubilate 1533 ohne weitere Erwähnung des Neffen vom Chur-fürsten Johann Friedrich von Sachsen auch wegen der Güter, wel-chevon Asmus ihrem Bruder seligen auf sie gefeilt" beliehen werden,so wird der kleine Hans wohl Ende 1532 gestorben sein, und geschiehtseiner, weil er als Kind gestorben, im Lehnbriefe keine Erwähnung.

Ehe wir nun zu der weiteren Geschichte der yier Viertel des Stam-mes Winterstein übergehen, haben wir nur noch darauf hinzuweisen,dass Hans der Jüngere bei seinem 1505 erfolgten Ableben, neben seinendrei Söhnen auch noch mehrere Töchter hinterliess, von denen wir aberwenig bestimmte Nachrichten haben. Eine derselben scheint mit Stola-nus von Scharffenstein zu Goldbach verheirathet gewesen zu seinund wird Dorothea genannt, nach anderen wahrscheinlicheren Nachrichtensoll diese Gemahlin des Stolanus v. Scharffenstein eine Tochter Frie-drichs des Aeltern, des Stammvaters des III. Viertels, oder Bernhardsvom Stamme Wangenheim, was weniger wahrscheinlich, gewesen sein.Eine andere Tochter Anna scheint mit einem von Schlotheim ver-mählt gewesen zu sein, da in einem Inventar der Briefschaften Frie-drichs des Aeltern von 1575 sub Nro. 69 Vergleichung Friedrich von"Wangenheims mit seinen Schwägern und sub Nro. 70 Anna vonSchlotheims Verzicht verzeichnet sind, und finden wir in demselben