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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Wangenheim. IL Linie. IL Branche.

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XVI. Ge-neration.

Verlassenschaft repräsentirt zu haben. Der Geheime-Rath Johann Ge-org brachte sein Leben aber bis auf 62 Jahre, während alle seine Vor-fahren bis zum Stammvater Georg in jüngeren Jahren gestorben waren.Am 19. August 1704 starb er an einem Schlagfluss zu Gotha und wurdean 2. Septbr. 1704 feierlich in der Kirche zu Tungeda zur Ruhe be-stattet. Neben seiner Witwe überlebte ihn ein einziger Sohn Friedrich,während die Gleichenstein'schen Stammtafeln, denen wegen der Gleich-zeitigkeit ihrer Aufstellung in dieser Periode nicht alle Glaubwürdigkeitabgesprochen werden kann, ihm noch zwei Söhne Georg Bernhard,geb. 1669 und Georg, sowie zwei Töchter Dorothea und Sophie bei-legen, welchen dann Friedrich mit dem Geburtsjahre 1675 folgt, wo-nach derselbe also der jüngste von 5 Geschwistern gewesen sein würde.Die Witwe Martha Agnesa überlebte ihren Gemahl nur anderthalbJahre und starb am 16. März 1706 zu Gotha, worauf sie schon am 17.desselben Monats nach Tungeda gebracht und neben ihrem Gemahl inder dortigen Kirche beigesetzt wurde.

Siebzehnte und letzte Generation in der IL Branche der IL Linie desStammes Wangenheim.

Johann Georgs Söhne: 290. Georg Bernhard; 291. Georg und 292. Frie-drich und die Töchter Dorothea und Sophie.

Die beiden erstgenannten Söhne Georg Bernherd und Georg müs- xvn.Ge-sen in der Jugend vor dem Vater gestorben sein, und über die Töchter nera 10haben wir auch nichts weiter in Erfahrung gebracht, als ihre in den Glei-chenstein'schen Stammtafeln angegebenen Kamen. Es bleibt uns dahernur noch übrig dasjenige beizubringen, was wir von dem einzigen denTater überlebenden Sohn wissen.

292. Friedrieh,

Derselbe wird um 1675 geboren sein, und trat frühzeitig in denHerzoglich Gothaischen Hofdienst ein, wo wir ihn als Reise-Marschall ge-nannt finden, aber auch schon bei Lebzeiten hatte der Vater anscheinendeinen Theil seiner landschaftlichen Functionen auf ihn übertragen, dennwir finden ihn im Tungedaer Kirchenbuche schon im Juni 1704 bei derBeisetzung seines verstorbenen kleinen Sohns als Ober-Steuer-Directorund Reise-Marschall bezeichnet. Er scheint sich, wahrscheinlich auf denWunsch des Vaters, welcher den Stamm durch den einzigen Stammhalterfortgesetzt zu sehen wünschte, ziemlich früh, vielleicht schon vor 1700,verheirathet zu haben, und erwählte sich Frl. Christiane Marie Do-