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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xvn.Go- na Friederike Sophie Albertine Wilhelmine, Christiana Do-
neratiun. *
rothea Henriette und Charlotte Carolina Eleonora WilhelmineFriederika geboren, von welchen jedoch nur die Frau von Helmoldund eine ihrer jüngeren Schwestern als die Eltern überlebend bezeichnetwerden.
Adam Anton wurde in seinem 52. Lebensjahre kränklich und dachtedaran, nachdem schon fast alle übrigen Güter seines Stammes in fremdeHände übergegangen waren, auch durch einen Verkauf seiner Güter siehseiner Schuldenlast zu entledigen, da aber sein Vetter BurckhardHein-rich den agnatischen Consens trotz des Vertrags von 1749 verweigerte,so kam er unterm 25. Oetober 1757 beim Herzoglichen Lehnhofe mit derBitte ein, seinen renitirenden Vetter zur Ertheilung des Consenses zuzwingen, oder den Verkauf unter Supplirung dieses Consenses zu gestatten.Ehe aber darauf eine Entscheidung erfolgt war, ereilte ihn am 2. Decbr.1757 der Tod und starb er zu Tüngeda an der Wassersucht.
Seine Lehne fielen, wie wir oben gesehen, an seinen Vetter LudwigErnst zu Oesterbehringen als nächsten Agnaten, und seine Witwefolgte ihm schon am 27. Januar 1759 ins Grab, erst 30 Jahre alt.
Achtzehnte Generation in der I. Branche der IL Linie des Stammes
Wangenheim.
364. Carl Bernhard Heinrich,xvui.Go- ,j er Sohn von Ludwig Ernst (285.), war beim Tode seines Vaters als
neration. D . .
einziger Repräsentant dieser IL Linie des Stammes Wangen heim übrig,und der Vater hatte ihm, wie wir schon erzählt haben, bereits bei seinenLebzeiten den Besitz des ihm angefallenen Unterguts Tungeda mit allenLasten übertragen.
Seinen Geburtstag nehmen wir auf den 18. Januar 1741 an, da dasTungedaer Kirchenbuch diesen Monatstag angibt, ohne das Jahr zunennen, unter den Gevattern aber, neben Herrn von Uechtritz alsErb-lehn- und Gerichtsherrn auf Wangenheim und Tüngeda, und demHauptmann Heinrich Otto von Wangenheim, Fräulein Bernhardinavon Wangenheim aus Grossenbehringen aufgeführt wird, nachwelcher letzteren der Knabe Bernhard genannt wurde; dieses FräuleinBernhardine zu Grossenbehringen verstarb aber schon am 11. Juni1741, und kann daher der Geburtstag nicht später angenommen werden.Er trat frühzeitig in die Herzogl. S.-Gothaischen Militair-Dienste ein, inwelchen wir ihn 1764 als Lieutenant genannt finden, als sein Vater Lud-wig Ernst behuf der Equipirung dieses seines Sohns als Hofjunker bei