^^^■1
434
II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xvn.Ge- W urde dann an den Hauptmann Wenk sub hasta für 2000 Mfl. verkauft.
neration. .
Georg Wilhelm hinterliess auch eine Tochter, Anna Elisabeth So-phie, welche sich am 10. Januar 1731 mit Philipp Werner vonWangenheim (III. Viertel) zu Sonneborn verheirathete, und im Kir-chenbuche von Nordhofen als Georg Wilhelms Tochter zweiter Eheaufgeführt wird. Die Namen seiner beiden Gemahlinnen haben wir nichtermitteln können.
128. Christoph Friedrich,
Georg Christophs zweiter Sohn, soll zwischen 1648 und 1652 nachden Ziegesar'sehen Stammtafeln, welche nach den Lehns-Akten aufge-stellt sind, gestorben sein, während Hr. von Gleichenstein ihn erst1696 sterben lässt; die erstere Angabe ist aber gewiss die richtigere,da er in keinem der seit 1648 ertheilten Lehnbriefe genannt wird, auchin den Brüheimer Seelen-Registern kommt er nicht vor.
129. Burckhardt Hartmann,
der dritte SohnGeorg Christophs, war der Besitzer der einen Hälfte desSteinhofs zu Brühe im, welche sein Enkel Ludwig Ernst, wie wir spätersehen werden, an Adam Melchior Johann Walrab von Wangen-heim vom I.Viertel demnächst verkaufte. 1666 wird sein Alter indemBrüheimer Seelen-Register auf 39 Jahre, das seiner Frau Rosine So-phie auf 21 Jahre angegeben; er war demnach 1627, seine Gemahlin1645 geboren. In den Jahren 1657 bis 1663 wird er als im Kriege ab-wesend aufgeführt. Wir finden ihn mit seinen Brüdern Georg Rein-hard und Levin Ernst beim Leichenbegängniss Herzogs Ernst desFrommen genannt, und wissen sonst nur von ihm, dass er mit der Toch-ter seines Vetters Ludewig Reinhard zu Brüheim Rosina Sophievon Wangenheim am 10. Novbr. 1664 sich verheirathet hatte, unddass aus dieser Ehe eine zahlreiche Nachkommenschaft erwuchs, von wel-cher unter der folgenden Generation die Rede sein wird. Er starb imFebruar 1699, und war nach Georg Reinhardts Tode Senior desStammes Wangen he im.
130. Levin Ernst (1663 alt 35 Jahre, also 1628 geboren),
der vierte Sohn Georg Christophs, besass nach der Auseinandersetzungmit seinen Brüdern die zweite Hälfte des Steinhofs zu Brüheim, welcheseitdem als ein besonderes Rittergut behandelt wurde. Er scheint amHofe Herzog Friedrich des Ersten eine Stellung eingenommen zu ha-ben, weshalb er wohl auch der Unterhändler und Vermittler bei seinerVettern Tausch-Verhandlungen mit dem Herzoge wegen Frötfcsted t war.