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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Wangenheim. I. Linie. I. Branche.

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I.Viertel des Wintersteiner Stammes gehalten, jedenfalls scheint aber Xlv - »«die Anna Marie von Kerstlingerode, welche 1645 Heinrich Chri-stoph von Hopfgarten heirathete, ihre und Hans Wilhelms vonKerstlingerode nachgebliebene Tochter gewesen zu sein.

Fünfzehnte Generation.

Balthasars Söhne: 120. Hans Jobst, 121. Georg Wilhelm, 122. Bernhard,

123. Heinrich und 124. Hans Georg.

Töchter: 1. Anna Margaretha, verehelichte von Erffa; 2. Margaretha,

verehelichte von Wangenheim; 3. Anna Regina, verehelichte von

Kerstlingeroda (wenn dieselbe nicht eine Tochter Friedrich

Jobsts von Wangenheim, Wintersteiner Stammes, war).

125. Jobst des Jüngern Sohn, Jobst, stirbt vor 1629.

Von den ebengenannten 5 Söhnen Balthasars starben der älteste xv. Ge-Hans Jobst und der dritte Bernhard, dessen Namen mit der Jahreszahl " (1620 wir im Stammbuche Caspars von Hanstein finden, vor 1644ohne männliche Descendenz, die drei übrigen setzten aber den Stammfort, und begründeten drei Branchen ihres Geschlechts.

I. Branche.121. Georg Wilhelmwar nach der Angabe seines Leichensteins zu Wangenheim, am 28.Septbr. 1591 zu Herbsleben geboren, welches damals im Besitze derGebrüder Heise Otto und Hans Wilhelm des Aeltern von Kerst-lingerode war, von denen der erstere in erster Ehe mit Catharinavon Hagen, Christophs von Hagen zu Düna Tochter, und HansChistophs und Otten von Hagen Schwester, vermählt war, welche1603 starb, worauf er sich 1604 zum zweiten Male mit Anna von Ber-lepsch, Witwe des Hans von Hagen, vermählte und 1610 starb,während sein Bruder Han s Wi 1 heim seit 1585 mit Maria v. Minnig erodeJobsts v. Minnigerode Tochter, in kinderloser Ehe lebte, und schon 1603yerstorben und in Kerstlingeroda beerdigt war. Welche Beziehungen nunzwischen diesen Besitzern von Herbsleben und Balthasar von Wan-genheim stattgefunden haben mögen, welche die Abhaltung des Wochen-betts seiner Gemahlin in Herbsleben erklären könnten, haben wir nichtzii ermitteln vermocht, möglicherweise war aber seine Gemahlin auch beieiner der übrigen in Herbsleben ansässigen Adligen Familien zum Be-suche, da sowohl die Herren von Knoblauch als die Cämmerer zujener Zeit Bittergüter in Herbsleben besassen.