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Stamm Wangenheim. I. Linie
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namieren Vaters Sohn halten, was durch den Fulda'schen Lehnbrief über XIVGe -
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Haina vom 7. Mai 1601 bestätigt wird, wo die Vasallen in folgenderOrdnung aufgeführt werden: „Hartmann, Balthasarn, Josten, HansFriedrich und Bernhardt Ludwigen von Wangenheimb gebrü-dern vndt vettern, undt denn jetztgemeldten Hans Friedrichen in vor-mundtschaft seiner ohnmündigen brüder Reinhardt Wilhelms undGeorg Christoffs von Wangenheimb," wonach Jost mit Balthasarnicht als Bruder verbunden wird, sondern ebensowohl ein Neffe oderVetter desselben sein kann; auch dürfte nur der Tod von BalthasarsBruder Jost Veranlassung zu dieser Lehns-Erneuerung gegeben habenWir müssen unserm Job st neben diesem Sohne vielleicht auch noch eineTochter Margaretha geben, welche die zweite Gemahlin Friedrichs v.Wangenheim vom IV. Viertel des Winterstein'schen Stammes war,und ihren bereits 1641 verstorbenen Ehemann noch bis zum 23. May 1671überlebte. Dieselbe wird in mehrfachen Aufzeichnungen als Tochter Jobstsvon Wangenheim aus dem Graitschener Hause, d. h. aus der vonHans dem Aeltern stammenden I. Linie des Wangenheini'sehen Stam-mes, bezeichnet, kann aber unmöglich die Tochter des 80 Jahre vor ihr ver-storbenen Jobs t des Aeltern sein. Wahrscheinlicher aber ist es allerdings,dass diese Margaretha Balthasars Tochter war, wie wir es im I.Buche dieser Beiträge bei den Nachrichten über das Wangenheim-Butt-lar'sche Eräulein-Stift zu Gotha auch angenommen haben.
Wer aber unsers Jobst des Jüngern Gemahlin gewesen, darüberhaben wir nichts ermitteln können, und steht nur soviel fest, dass 1629männliche Nachkommenschaft von ihm nicht mehr vorhanden war.
Wir kehren nun zurück zu
94. Balthasar
Jobst des Aeltern ältestem Sohne, welchen wir als den Stammvater dernoch blühenden ersten Linie zu betrachten haben. Auch ihm begegnenwir zuerst im Stammbuche des Franz von Dumstorf mit folgenderInschrift:
1ÖM82
CiceroCasus et natura in Donis dnminantur
Haec scribebat in perpeluam
amicitiae d. f. a dumstorf
B. a Wan.(j enhe im.
Auf welchen Ort sich das zwischen die Jahrszahl gestellte M beziehen
mag, ist uns unbekannt geblieben, vielleicht soll es Meissen bezeichnen,
oder Magdeburg, oder Münster, da die von Dumstorf ein West-
phälisches Geschlecht waren. Dann tritt uns Balthasar in den schon