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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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IL Buch. Zweiter Abschnitt.

xii. Ro- Brüdern vertheilt waren. Hans der Aelterc, dessen gemeinschaftliche

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Handlungen mit seinem Bruder Christoph wir bei diesem bereits ange-führt haben, scheint theils in Wangenheim, theils in Tüngeda seinenWohnsitz aufgeschlagen zu haben, und tritt uns während seiner langenLebensdauer selten handelnd entgegen. Dass er jedoch auch in öffentli-chen Geschäften gebraucht wurde, geht aus dem Churfürstlichen Aus-schreiben de dato Torgau Sontags Invocavit 1528 hervor, wo er nebendem Amtmann zur Wartburg Cristoff von der Planitz und Burck-hardten Hund mit dem Bath zu Gotha zur Erhebung und Verwahrungder ausgeschriebenen Landes-Vertheidigungs-Gelder bestellt wurde (Gothadipl. I, p. 122).

Aus der in Brückners Kirchen- und Schulstaat abgedruckten Cor-respondenz ersehen wir, dass er bereits vor 1544 die Aufkünfte einerVicarie zu Wangenheim in Uebereinstimmung mit dem Senior des Win-t ersteinschen Stammes als Stipendium für seinen studirenden Sohn(wahrscheinlich Jobst) verwendet hatte, und sich darüber verantwortete,und im Jahre 1565 war es eine Beschwerde der Gemeinde Tungeda,dass er und die Vormundschaft für seines Bruders Georg Kinder, dieGüter der Kirche St. Christophori zu Tungeda an sich genommen hatten,welche als unbegründet zurückgewiesen wurde, w y eil diese Kirchengüternicht in Privatnutzen, sondern zu Gunsten der Collectur eingezogen waren(Nro. 424 der IL Sammlung). Die Streitigkeiten mit der Gemeinde Tün-geda waren überhaupt aber mannichfaltige, wie aus dem Becesse überdie eben angeführte Streitsache nebst vielen andern Beschwerde-Punktenhervorgeht, während auch mit denen von Erffa wegen den Wangen-heim'schen Berechtigungen in der von Erffa'schen Waldung im Hin-terhayn viele Irrungen stattfanden, welche am 17. Septbr. 1563 zu Wei-mar zur landesherrlichen Entscheidung gebracht wurden (Nro. 320 derIL Sammlung).

Verheirathet war er mit Margaretha von Baumbach, Tochter desJost von Baumbach, geb. 1455, Amtmann zu Schmalkalden und derChristine von Bodenhausen, deren zweite Tochter Elisabeth mitdem im Juli 1553 als Landvoigt an der Werra und zu Eschwege ver-storbenen, aus der Hessischen Geschichte bekannten Sigmund von Boi-neburg vermählt, ihres Gemahls Erbin geworden und auch bald hernachgestorben war. Hans von Wangenheims Ehefrau Margaretha unddie unverheiratete Schwester derselben Barbara von Baumbach ver-folgten nun ihre Ansprüche an die Erbschaft der Schwester, und Mar-garethens Sohn Jobst trat als Vormund beider auf, und betrieb dieAngelegenheit durch Itercession des Herzogs Johann Friedrich beimHessischen Hofe (Nro. 410 a. b. u. c. der IL Sammlung); jedoch ist nichtersichtlich, mit welchem Erfolge.