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Einleitung.
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werben der nicht mehr vorhandenen Zweige, soviel wir es nach uns vor-liegenden Nachrichten vermögen, ins Klare setzen, und wollen unsernlebenden Vettern und Basen einen Leitfaden in die Hand geben, welchersie bis zur Wiege unsere gemeinschaftlichen Stammvaters zurückzuführenrennag, damit unter der lebenden Generation der Familiensinn und dasGefühl der Zusammengehörigkeit nicht verschwindet. Wenn wir diesesZiel in dem nachfolgenden Theile unserer Arbeit nur mangelhaft erreichen,so liegt es wenigstens nicht an unserm guten Willen, sondern an demschwachen Maasse unserer Kräfte, und der sehr ungleichen Unterstützung,»eiche uns bezüglich der einzelnen verschiedenen Zweige unserer Familie,n Theil geworden ist, da unsere bei Herausgabe der I. Sammlung derfiegesten und Urkunden unser» Geschlechts im Jahre 1857 an alle HerrenVettern gerichtete desfalsige Bitte, nicht bei allen ein geneigtes Gehörgefunden hat.
Ehe wir nun zu der weitern genealogischen Darstellung übergehendürfte es zweckmässig sein, hier in kurzen Zügen die verschiedenen Li-lien in beiden Stämmen, wie sie sich entwickelt, und wie sie zum Theilwieder vergangen sind, in ein übersichtliches historisches Bild zusammen-zustellen, was die demnächstige Orientirung in der speciellen Darstellungzu erleichtern bestimmt ist.
Wir wenden uns daher zunächst zu dem Stamme Wrangen heim.
Stamm Wangenheim.
Von des. letzten gemeinschaftlichen Stammvaters Bernhard bei sei-nem Tode 1519 hinterlassenen fünf Söhnen, setzten nur der zweite, Hans,and der dritte, Georg, den Stamm fort, und beider Nachkommen lebennoch heute.
Hans der Stifter der ersten Linie des Stamms Wangenheim
war vermählt mit Margaretha von Baumbach, erreichte ein hohesAlter, da wir ihn in den 60er Jahren des 16. Jahrhunderts noch unterden Lebenden finden, und hinterliess, nachdem sein Sohn Hartmann,dessen Wittwe sich mit Jost v. Reckrodt wieder vermählt hatte, ohnemännliche Descendenz gestorben war, nur einen Sohn Job st den Aeltern,dessen Sohn Balthasar 1591 mit seinem nachher kinderlos verstorbenenüruder Jobst den Jüngern mit den väterlichen Gütern belehnt wurde,»eiche im Vorder- und Hintergute zu Wangenheim und dem OberguteaiTungeda bestanden. Balthasar erwarb dazu das Gut Graitschen,md erzeugte in seiner Ehe mit Sibilla Kitscher fünf Söhne und we-nigstens eine Tochter, von welchen drei Söhne den Mannsstamm fort-setzten, und die Stammväter der drei Branchen dieser Linie wurden, von
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