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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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Einleitung.

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des 16. Jahrhunderts sich das Schloss zu Beh ringen baute, dessen alteKemnate wohl an einer andern Stelle im untern Dorfe als eine Wasser-burg lag, welche noch in neuerer Zeit als das alte Schloss bezeichnetwurde. Balthasars Sohn Bernhard baute dann zu Ende jenes Jahr-hunderts auf seinem Vorwerke zu Hütscherode ein Wohnhaus, wo-durch dieses zu einem Bittergute wurde, welches sein Sohn Friedrichbewohnte, während der ältere Sohn Johann das von seinem Vater er-kaufte Gut Scherbda bezog.

Das Kittergut Beichenbach erwuchs wahrscheinlich aus einem frü-her als Burgmannslehn ausgethan gewesenen Hofe dem die Ländereiender Wüstung Bufferode beigelegt waren, ist aber meines Wissens nievon einer Wangenheim'schen Besitzer-Familie bewohnt worden, woge-gen das früher an die Familie Vogel verliehen gewesene Gut zu Hoch-heim, dem das dortige Hufland und die Schäferei beigelegt wurde, einRittergut bildete, was der letzte, seinen Stamm beschliessende, Abkömm-ling des IV. Viertels noch während der 20er Jahre dieses Jahrhundertsbewohnte, bis ihm das Schloss zuBehringen durch den Tod seines Va-ters heimfiel.

Der 30jährige Krieg hatte den Wohlstand der einzelnen Familien-Ijlieder, soweit er auf Grundbesitz beruhte, tief erschüttert, von Sonne-born, Brüheim und Behringen wissen wir, dass diese Ortschaftenfast gänzlich ruinirt und verödet waren, als die Kriegsfurie in diesemTheile von Thüringen seit 1641 allmählig etwas nachliess, und Wan-genheim, Hochheim und Tüngeda werden kaum etwas weniger ge-litten haben. Die Fluren lagen wegen Mangels an Menschen, Vieh undSaatkorn unbestellt, und Hans Ludwig«v. Wangenheim musste in Son-neborn mehrere wüst gewordene Bauerngüter unter eigne Bearbeitungnehmen, wenn er seiner Einnahmen nicht ganz verlustig gehen wollte.Nicht alle Besitzer waren aber im Stande ihre verwüsteten Güter mit ei-genen Mitteln wieder inCultur und Ertragsfähigkeit zu bringen, und so wurdenun, anstatt der bis dahin vorherrschenden eigenen Verwaltung der Land-wirthsehaft der Güter, die Verpachtung derselben um so mehr zur Begel,als die Besitzer ihr eigenes Fortkommen im Kriegs- und Civil-Dienste su-chen mussten, und die Pächter trugen wohl nur in seltenen Fällen zueiner Verbesserung der Güter bei, sondern suchten durch möglichste Aus-nutzung derselben das Ihrige, während die Kechtsverhältnisse in Abwe-senheit der Eigenthümer vielfach verdunkelt, und die Verhältnisse zuden Gerichts-Unterthanen durch mancherlei über die Leistungen derselbenentstehenden Händel getrübt wurden. Die einzelnen Mitglieder der Fa-milie wandten sich, wie schon vorhin gesagt wurde, jetzt hauptsächlichdem Kriegsdienste, nicht wie früher als einer für den Edelmann nothwen-

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