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II. Buch. Erster Abschnitt.
xi. Ge- wahrscheinlich in Veranlassung des in dieser Zeit eingetretenen Ablebens
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des alten Oheims Ritter Hans gegeben, die Antheile, welche unser Hanseinerseits und die Brüder Friedrich u. Apel andrerseits an den ein-zelnen Lehnstücken besitzen, genan bezeichnet und damit allen Streit auf-hebt (Nro. 278 der I. Sammlung).
Wie der alte Oheim Ritter Hans in seinen letzten Lebensjahren nicktohne Ursache sich über diesen seinen Neffen Hans zum Oeftern be-schwerte, so scheinen auch die Streitigkeiten mit der Witwe seines OheimsBalthasar hauptsächlich von ihm ausgegangen zu sein (Urkunde 346,349 und 360 der IL Sammlung).
Aber auch von sonstigen Zwisten und Rechtsstreitigkeiten finden sichmancherlei Spuren, so 1503 mit dem Burggrafen von Kirchberg undden Chartheusern zu Eisenach über die Gerichte, die Schaftrifft undandere Güter zu Beurenfeld, welche Hans von W r angenheim 1505theilweise von Hermann Metzen zurückkaufte (Urkunde 3(J1 der II.Sammmlung. Reg. 279 der I. Sammlung), und wegen seiner mancherleiAnleihe-Geschäfte, welche wohl grossen Theils durch die Acquisitum derErffaschen Besitzungen in Sonneborn nothwendig wurden, nehmen wirBezug auf die desfallsigen verschiedenen Urkunden unserer I. uod II.Sammlung).
Von geübter Freigebigkeit gegen die Klöster und frommen Stiftungen-finden wir keinen Beleg, denn wenn unser Hans, welcher seine TochterMargaretha bereits im Jahre 1497 (wie wir aus dem Briefe seinerSchwester der Anna Schenk v. Geyern ersehen haben) ins Kathari-nen-Kloster zu Eisen ach gegeben hatte, die dort aber früh verstorbenwar, seinen Schwestern Katharina und Margaretha, beiden Nonnendesselben Klosters am Sonntage nach Simon u. Juda 1501 eine Rente von2 Gulden aus dem Geschoss von Oesterbehringen verschrieb, welchenach deren Tode dem Kloster verbleiben, aber für 24 Gulden wieder zulösen sein sollte (Urkunde 357 der IL Sammlung), so scheint dies dochnur die wiederholte Anerkennung der Schuld zu sein, welche sein OheimRitter Hans bereits 1478 bei den Nichten contrahirt, und auf das Geschosszu Oesterbehringen angewiesen hatte, wie wir oben gesehen haben(Reg. 233 b der I. Sammlung).. Die Schwester Margaretha erscheintspäter im Jahre 1504 als Bursaria ihres Klosters bei der Verpachtungdes Klosterhofs in Wangenheim an Hans Pfannenschmidt auf 15Jahre (Urkunde Nro. 362 der IL Sammlung), und 1518 kommt sie nocheinmal als lebend vor.
Aus seiner Ehe mit Katharina v. Nyfsmitz überlebten ihn dreiSöhne Erasmus, Lutz u. Friedrich, welche 1510 von Fulda beliehenwurden (Reg. 281 der I. , Nro. 267 der IL Sammlung). Hans ist je-doch schon mehrere Jahre früher und anscheinend im Jahre 1505 gestor-